1. Sport
  2. Lokalsport

Neue Coronaschutzverordnung: Das gilt jetzt für den Amateurfußball

Neue Coronaschutzverordnung : Das gilt jetzt für den Amateurfußball

Seit dem 13. Januar gilt in NRW die neue Coronaschutzverordnung. Der Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) hat die für den Fußball relevanten Änderungen vorgestellt.

So langsam erwacht der Fußball auch in unserer Region aus seinem kurzen Winterschlaf. Bereits am 22. Januar nimmt die Regionalliga West wieder den Spielbetrieb auf. Mitte Februar starten dann auch die Mittelrheinliga, die Bezirksliga 3 sowie einige Kreisligen in die Rückrunde. Der Rest folgt dann Anfang März – sofern „Corona“ und die damit verbundenen Auflagen keine anderen Pläne haben. Ungeachtet dessen hat der Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) die aktuelle Coronaschutzverordnung des Landes NRW (gültig seit dem 13. Januar 2022) „übersetzt“ und die relevanten Informationen für den Amateurfußball auf seiner Homepage vorgestellt.

Demnach dürfen nur noch vollständig Geimpfte oder Genesene am Trainings- und Spielbetrieb im Freien teilnehmen. Für Spielerinnen und Spieler, die bereits die erste Impfung erhalten haben, reicht übergangsweise bis zur vollständigen Impfung als Nachweis auch ein höchstens 48 Stunden alter, negativer PCR-Test aus. Profis können hingegen unabhängig vom Impfstatus auch einen negativer PCR-Test vorweisen. Weiterhin gilt, dass Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahren immunisierten Personen gleichgestellt sind. „Zur eigenen Ausübung sportlicher (…) Aktivitäten“ zählt das übergangsweise bis zum 16. Januar 2022 auch für die 16- und 17-Jährigen, wie der FVM mitteilt.

Bei der Sportausübung in der Halle gilt weiterhin die 2G-Plus-Regel, so muss neben einem 2G-Nachweis zusätzlich ein negativer Antigen-Schnelltest oder PCR-Test vorgelegt werden. Schülerinnen und Schüler gelten dabei automatisch als getestet. Für Spielerinnen und Spieler, die bereits die erste Impfung erhalten haben, reicht übergangsweise bis zur vollständigen Impfung als Nachweis auch ein höchstens 48 Stunden alter, negativer PCR-Test aus, um am Sportbetrieb teilnehmen zu können. Für Profis ist auch in der Halle ein negativer PCR-Test ausreichend.

Eine Neuerung ist, dass Vereine beaufsichtigte Selbsttests durchführen können. „Die beauftragte Person muss fachkundig und bezüglich des verwendeten Tests unterwiesen worden sein, d.h. sie muss mit der Anwendung des verwendeten Tests vertraut sein und den Beipackzettel gelesen haben, die AHA-Regeln kennen und die Ergebnisse des Tests auswerten und darauf reagieren können“, heißt es dazu. Die Ergebnisse der Testung müssen demnach dokumentiert werden, die beauftragte Person muss dies vor Ort überwachen. Bei „Geboosterten“ oder Personen, bei denen innerhalb der vergangenen drei Monate eine Infektion mittels PCR-Test nachgewiesen wurde, obwohl sie vorher vollständig immunisiert waren, entfällt grundsätzlich die zusätzliche Testpflicht.

Maximal 750 Zuschauer

Bei überregionalen Großveranstaltungen ebenso wie bei allen Ligen und Wettbewerben auf FVM-Verbands- und Kreisebene gilt die nachfolgende Regel: Die Zahl der Zuschauer ist zunächst auf 250 begrenzt. „Oberhalb einer Zahl von 250 Zuschauern darf die zusätzliche Auslastung bei höchstens 50 Prozent der über 250 Personen hinausgehenden Höchstkapazität liegen. Insgesamt dürfen aber nicht mehr als 750 Personen zugelassen werden“, erläutert der FVM. Das Funktionsteam und alle weiteren vom Verein eingesetzten Ehrenamtler werden dabei nicht mitgezählt. Stehplätze dürfen nur dann besetzt werden, wenn nicht für alle Zuschauer Sitzplätze zur Verfügung stehen.

Für die Fans gilt die 2G-Regel. Außerdem soll durchgehend eine medizinische Maske getragen werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern unterschritten wird. In Warteschlangen, Anstellbereichen und unmittelbar an Verkaufsständen oder Kassenbereichen ist auch im Freien eine medizinische Maske zu tragen. In der Halle müssen alle Zuschauer durchgehend eine medizinische Maske tragen. 

(lb/red)