Judo: Branderinnen reisen optimistisch nach Bottrop

Judo : Branderinnen reisen optimistisch nach Bottrop

Nach der Niederlage zum Auftakt in Düsseldorf reist der Judo-Erstligist Brander TV optimistisch zum JC Bottrop.

Eine Fahrgemeinschaft könnte das Frauenteam des Judo-Erstligisten Brander TV mit den Männern der Walheimer Hertha bilden. Denn Brand tritt wie Walheim am Samstag beim JC Bottrop an. Beide Teams starteten mit Niederlagen in die neue Saison, in der es nur noch jeweils vier Erstliga-Teams in beiden Gruppen Nord und Süd gibt. Der Brander TV mit Trainerin Sonja Wirth bezog am ersten Kampftag ein 4:10 in Düsseldorf. Die Bottroperinnen unterlagen beim großen Favoriten Wiesbaden knapp mit 6:8. Das dürfte den Branderinnen eine Mahnung sein. Vor diesem Hintergrund sagt die Trainerin dann auch respektvoll: „Ich glaube, Bottrop wird stärker als Düsseldorf sein.“

In Brand ist man jedoch zuversichtlich, einige Kämpfe für sich entscheiden zu können. Schließlich hat das Team, angeführt von der Trainerin, einige sehr erfahrene Kämpferinnen mit Erstliga-Niveau in den eigenen Reihen. Dazu zählt unter anderem Isabel Schuldt oder auch Alice Buscher. Letztere könnte noch verletzt ausfallen. Auch der Schwergewichtlerin Jule Erdorf ist schon, wie gegen Düsseldorf geschehen, mindestens ein Sieg zuzutrauen.

Noch einige Fragezeichen

In Düsseldorf gelang es zudem Jenny Klaus in der Klasse bis 70 Kilogramm einen Punkt zu holen. Das sollte auch in Bottrop möglich sein. Einiges wird davon abhängen, welcher Kader Trainerin Wirth zur Verfügung steht. Gegen Düsseldorf fehlten drei, vier Kämpferinnen, die für Punkte gut sind. Dazu zählten unter anderen die starke Niederländerin Bo Goedhardt, Rahel Krause, Danique Jansen oder auch Hannah Brankers.

Stark besetzt sind die Gastgeberinnen in den beiden Leichtgewichtsklassen 48 und  52 kilogramm. Auch die Schwergewichtlerin Guusje Steenhuis zählt beim JC zu den Punktelieferanten.

(mali)
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