Hennef: Borussia Freialdenhoven erarbeitet sich keine Torchance

Hennef : Borussia Freialdenhoven erarbeitet sich keine Torchance

Mit dem 2:0-Heimsieg hält sich der FC Hennef 05 die Aufstiegs-Restchance offen, in der kommenden Saison in der Regionalliga zu spielen. Im Aufstiegsduell mit Spitzenreiter TV Herkenrath zieht man nun an Ligakonkurrent Siegburger SV vorbei, belegt mit sechs Punkten Abstand zum Tabellenführer Platz zwei in der Fußball-Mittelrheinliga.

Dass sich der Gastgeber für die einzige in der Hinrunde mit 1:2 erlittene Niederlage bei der Borussia revanchieren wollte, war mit dem Anpfiff von Schiedsrichter Marc Jäger klar. Die Borussia hatte sich noch nicht richtig sortiert, da lag sie bereits mit 0:1 zurück.

Mit dem typischen Hennef-Spiel: schnell umschalten, den Ball nach vorne schlagen, wo Andre Klug lauerte, der Borussen-Keeper Lovric keine Chance ließ. „Ich bin von diesem frühen Tor nicht überrascht worden. Aber einige Spieler in meiner Abwehr“, kritisierte Trainer Winnie Hannes. Dabei hatte er besonders Moritz Kraus und Oskar Tkacz im Blick. Denn die wurden vom Torschützen überrannt.

Danach bekam Freialdenhoven das Spiel zwar besser in den Griff, man spielte sich oft über außen „frei“, doch die Überraschungsflanke oder ein genaues Passspiel blieben aus. „Alles das, was wir auch in den letzten Wochen vermissen ließen“, kommentierte Hannes, stellte seiner Mannschaft aber insgesamt kein schlechtes Zeugnis aus. „Aber wir hatten, und dies muss man anerkennen, in den 90 fairen Minuten keinen einzigen Torschuss.“

Von diesen hatte Hennef allerdings auch nur noch einen einzigen. Den in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit (45.+3). Ein weiter Einwurf flog in den Strafraum der Gäste, ein Hennefer Akteur passte den Ball mit der Hake quer auf Matthias Roder, und es hieß 2:0. Wieder wurde der Torschütze nicht richtig gedeckt, Freialdenhovens Torhüter Aleksandar Lovric war erneut machtlos.

Keine weiteren Chancen mehr

Zwar versuchte die Borussia im zweiten Spielabschnitt nochmals heranzukommen — Yannick Kuhnke und Bahadir Güler wurden zur Stärkung der Offensive und Spielstand bedingt eingewechselt — doch es blieb beim 2:0 für die Gastgeber.

„Ich jedenfalls kann mich an keine einzige gute Chance für uns erinnern“, meinte Hannes. Der aber auch auf Gastgeberseite keine einzige Torchance mehr erwähnen konnte. „Hennef hat anschließend das Spiel verwaltet und unter dem Strich deshalb auch verdient gewonnen.“

Borussia Freialdenhoven: Lovric — Wiersberg (57. Güler), Kreutzer,Schneider, Simon (65. Kuhnke), Kruth, Sambou, Tkacz (46. Kreutzer), Kraus, Takai, Daescu.

(sf.)
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