Aachen: Blau-Weiss bleibt auf Erfolgskurs

Aachen : Blau-Weiss bleibt auf Erfolgskurs

Das kann sich sehen lassen: drei Spiele, drei Siege. Tennis-Zweitligist Blau-Weiss Aachen hat einen bislang durch und durch überzeugenden Weg eingeschlagen. Am Sonntag gewann die Mannschaft vom Luxemburger Ring 6:3 gegen den Bremer TC und hat damit in der Tabelle den Platz mit den Gästen aus dem Norden getauscht.

Das Doppel Yannik Reuter/Zizou Bergs holte den entscheidenden fünften Sieg für Blau-Weiss im Duell mit den bis Sonntag ungeschlagenen Bremern. Das war vom zeitlichen Ablauf eher Zufall. Der Beifall, den das Duo bekam, war für beide Protagonisten aber hochverdient. Sowohl Reuter als auch der erst 19-jährige Bergs hatten zuvor ihre Einzel gegen Wilson Leite und Yannick Ebbinghaus mit 6:4, 6:2 beziehungsweise 6:2, 6:2 gewonnen und damit drei Siege zum Erfolg beigetragen.

Damit hat das Aachener Team den Klassenerhalt bereits so gut wie in der Tasche. „Dazu fehlt sicher nicht mehr viel. Wir haben heute einen großen Schritt in diese Richtung gemacht“, sagte Teamchef Marc Zander nach den neun Matches, in denen es zum Teil erneut ganz eng zuging. Um höhere Ziele zu formulieren, über eine Rückkehr in die erste Bundesliga zu sprechen, ist es aber wohl noch zu früh. Zander: „Ob wir uns in diese Richtung orientieren, kann ich nach drei Spielen nicht sagen. Warten wir erst einmal die nächsten beiden Begegnungen in Bielefeld und in Sennelager ab, dann kann möglicherweise über neue Ziele gesprochen werden.“

Das Ziel eines Sieges hatte Blau-Weiss am Sonntag von Beginn an im Sinn. 3:0 hieß es nach der ersten Runde für die Gastgeber, ehe zwei der drei weiteren Einzel an die Gastmannschaft gingen. Maxime Authon hatte mit seinem 6:1, 6:4-Erfolg gegen Lennert van der Linden für den 4:2-Zwischenstand nach den Einzeln gesorgt.

„Yannik Reuter hat unfassbar gut gespielt“, sagte Coach Thilo Fritschi. „Er ist in ganz starker Form, trifft meistens im Match die richtigen Entscheidungen.“ Und auch für Zizou Bergs hatte Fritschi lobende Worte parat: „Er hat unglaublich Druck gemacht, seinem Gegner keine Chance gelassen, überhaupt ins Spiel zu kommen.“ Und „Teamplayer“ Maxime Authom sowie Niels Desein, „der im entscheidenden Moment die Kurve bekommen hat“, sorgten für einen komfortablen Vorsprung in der Einzeln, ehe Reuter/Bergs und Gigounon/Authom zum Endstand nachlegten.

Fritschi anschließend: „Das Thema Klassenerhalt ist damit wohl erledigt. Die Liga ist aber sehr eng beieinander. Insofern denken wir von Spiel zu Spiel, müssen noch abwarten, ehe wir konkretere neue Ziel formulieren.“

BW Aachen - Bremen 6:3: Yannick Mertens - Mario Vilella Martinez 2:6, 3:6; Niels Desein - Colin van Beem 6:2, 7:6 (8:6); Maxime Authom - Lennert van der Linden 6:1, 6:4; Yannik Reuter - Wilson Leite 6:4, 6:2; Germain Gigounon - Nick van der Meer 6:3, 1:6, 3:10; Zizou Bergs - Yannick Ebbinghaus 6:2, 6:2; Mertens/Desein - Vilella Martinez/van Beem 3:6, 6:3, 8:10; Authom/Gigounon - Leite/van der Meer 6:3, 7:6 (7:5); Reuter/Bergs - van der Linden/Ebbinghaus 6:4, 6:4

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