Basketball-Oberligist schlägt Rhöndorf II

Basketball : BG Aachen mit furioser Aufholjagd

Der Basketball-Oberligist schlägt Rhöndorf II. Haaren taumelt weiter und die Frankenbergerinnen rehabilitieren sich mit einem Sieg gegen Hürth.

OBERLIGA

BG Aachen – Rhöndorf II 73:69 (27:39): Kevin Vorbecks Befürchtung, dass Rhöndorf weitaus besser ist, als es die Tabelle aussagt, bewahrheitete sich in der ersten Halbzeit. Zwei hochklassige Akteure des Gegners brachten die Aachener Defensive immer wieder in Bedrängnis und zwangen den Aachener Trainer zu einem gewagten Schachzug.

Vorbeck setzte „Kettenhund“ Louis Boldt auf einen der beiden „Störenfriede“ an, „und dann war endlich Ruhe“, nickte der BG-Trainer zufrieden. Seine Mannschaft holte auf und schaffte mit dem 28:14 gewonnenen letzten Viertel vor heimischem Publikum eine furiose Aufholjagd, an deren Ende sich der tiefe Kader der Aachener bezahlt machte. „Ich bin voll zufrieden“, war Vorbeck überglücklich über den fünften Sieg in Folge.

BG Aachen: Rülke (12), C. Lagemann (11), Boldt (10), Bertz, Obradovic (je 9), Elkenhans (7), Wesemann (6), Eka (4), Middeldorf (3), Huesmann (2) 

SW Köln – Haaren 82:68 (44:40): Ohne drei ihrer vier besten Werfer verkauften sich die Haarener Korbjäger über weite Strecken sehr gut gegen favorisierte Kölner. Amir Hajdarevics Sieben-Punkte-Run zu Beginn des zweiten Viertels baute die Haarener Führung auf stattliche 30:19 aus, doch nutzte Köln den Rumpfkader der Haarener eiskalt aus und lag zur Halbzeit wieder knapp vorne.

Nach bravourös gewonnenem dritten Viertel brach Haaren im letzten Viertel aber ein und wurde von Köln überrollt. Mit 10:26 gingen das Viertel sowie das Auswärtsspiel verloren und hinterließen einen weitaus faderen Eindruck, als es die Leistung der Spieler verdient hat. „Mal wieder gut verkauft und unnötig verloren“, war Dirk Baumann bedient.

Haaren: Hajdarevic (22), Dichant (14), Alfes, Letzian (je 8), Schümmer, Seidel (je 7), Wehage (2)

FRAUEN, REGIONALLIGA

Frankenberg – Hürth 75:61 (36:31): Eine Reaktion hatte DJK-Trainer Islam Haddar von seinen Spielerinnen nach der Klatsche am vergangenen Spieltag gefordert – und diese zeigten sie auch. Auch wenn der Beginn des Heimspiels gegen Hürth noch auf wackeligen Beinen stand, machte sich vor allem die Rückkehr von Joana Meyer positiv bemerkbar, die die Frankenberger Probleme im Spielaufbau deutlich linderte.

Im dritten Viertel der Begegnung kam die DJK in Fahrt und legte den Grundstein gegen „überraschend starke Hürther“, wie Haddar betonte. „Jede Spielerin, die auf dem Feld war, hat gut gekämpft und Einsatz gezeigt. Das hat heute mal wieder in der Atmosphäre richtig Spaß gemacht“, fand Haddar versöhnliche Worte nach dem dringend benötigten Sieg.

Frankenberg: Meyer (18), Dörter (17), Korte (11), Döpke (8), Wegerhof (7), Bürgel (5), Kamp (4), Kindelan, M. Mirasol (je 2), Reich (1)

(uh)
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