Vor dem Spiel gegen den Bonner SC: Patrick Salata meldet sich wieder spielfit

Vor dem Spiel gegen den Bonner SC : Patrick Salata meldet sich wieder spielfit

Mathematisch ist die Forderung von Daniel Zillken an seine Mannschaft durchaus anspruchsvoll. „Wir müssen mindestens 100 Prozent gegen Alemannia auf den Platz bringen. Mindestens“, sagt der (Fußball-)Lehrer.

Der Trainer des Bonner SC äußert sich durchaus respektvoll vor dem Gastspiel der Aachener am Freitagabend um 19.30 Uhr im Bonner Sportpark. Favoriten sind die anderen, meint Zillken und verbindet das mit einer Sturmwarnung. Die Gäste seien besonders gefährlich bei Standards mit ihren vier riesigen Abwehrspielern.

Die Statistik hat Mathematikfreund Zillken bei der These nicht auf seiner Seite. Aus dem Aachener Riesenquartett traf bislang nur Alexander Heinze gleich doppelt, die Quote nach Standards ist seit Saisonbeginn erkennbar ausbaufähig. Dafür überzeugen die vier Musketiere in der Abwehr durchaus in ihrem Kernbereich: Aachens Defensive ist nur schwer zu überwinden. Der Abwehrriegel reist komplett nach Bonn.

Beim Flutlichttraining am Mittwochabend auf der Anlage des SV Breinig meldete sich auch der angeschlagene Patrick Salata wieder spielfit. Der linke Verteidiger war nach einem Tritt für ein paar Tagen vom Sport befreit worden. Aachens Defensivreihe wird sich eingehend um David Bors kümmern. Der Angreifer hat bislang genau die Hälfte der 16 Saisontreffer der Bonner erzielt. „Er lauert auf die Bälle, die in die Schnittstellen gespielt werden“, sagt Fuat Kilic. „Auf ihn werden wir sehr achtgeben müssen.“ Zu hundert Prozent – mindestens.

(pa)
Mehr von Aachener Nachrichten