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Jülich: Ohne Hielscher ist für den TTC Jülich nichts zu holen

Jülich : Ohne Hielscher ist für den TTC Jülich nichts zu holen

Die Normalität ist beim TTC SIG Combibloc Jülich in dieser Spielzeit eine Ausnahme. Durch den plötzlichen und erneuten Ausfall von Spitzenakteur Lars Hielscher in der Partie am Sonntagnachmittag gegen den SV Plüderhausen standen die Gastgeber praktisch von der ersten Sekunde an auf verlorenem Posten, spätestens aber nach den Niederlagen in den Doppeln.

So reichte es beim 1:6 gerade mal zum Ehrenpunkt. Die Konsequenz ist folgenschwer: Sportlich ist der Klassenerhalt pass?. Jetzt bleibt nur noch ein Strohhalm, dass der FC Tegernheim auf seinen Platz in der 1. Liga aus finanziellen Gründen verzichtet, was aber noch nicht feststeht.

Da Hielscher auch in den kommenden Wochen als „Wackelkandidat” gelten muss, den entweder Schmerzen plagen oder der unter Trainingsrückstand sowie fehlender Spielpraxis leidet, müssen die Herzogstädter sehen, dass sie den Tabellenletzten Tündern auf Distanz halten. Alles andere ist von nun an Schicksal, weil es nicht mehr direkt beeinflusst werden kann.

Hallensprecher Uwe Gerresheim erklärte den Zuschauern, dass bei Lars Hielscher die „alte Verletzung wieder aufgebrochen” sei. Klub und sportliche Leitung entschieden sich darauf hin, Ersatzspieler Adel Massaad aufzustellen, der noch hörbar an einem grippalen Infekt litt, aber dennoch seine Aufgaben in Angriff nahm.