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Sebring: Maaßen gewinnt Sebring zum vierten Mal in Serie

Sebring : Maaßen gewinnt Sebring zum vierten Mal in Serie

Der dreimalige Le-Mans-Sieger Frank Biela aus Neuss hat für Audi bei den 12 Stunden von Sebring einen einmaligen Erfolg gefeiert.

Gemeinsam mit Pierre Kaffer aus Burgbrohl und dem Schotten Allan McNish bescherte Biela den Ingolstädtern den fünften Gesamtsieg in Folge beim Langstreckenklassiker in Florida.

Dieses Kunststück hatte vor Audi noch kein Hersteller in der 52-jährigen Geschichte des Rennens geschafft.

Auch Biela selbst trug sich beim Saisonauftakt der American Le Mans Series (ALMS) in die Sebring-Geschichtsbücher ein.

Der ALMS-Champion des Vorjahres, der in dieser Saison beim Werks-Comeback von Audi in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) fahren wird, ist erst der fünfte Fahrer, der dreimal in Sebring gewann.

Dabei befindet er sich in illustrer Gesellschaft der früheren Formel-1-Champions Phil Hill und Mario Andretti (beide USA) oder Hans-Joachim Stuck.

Auch Porsche hatte Grund zum Jubeln, die Stuttgarter feierten bei der Premiere des neuen 911 GT3-RSR in der GT-Kategorie einen Sechsfach-Triumph.

Mit seinem 21. Klassensieg in der ALMS sorgte Titelverteidiger Sascha Maaßen gleichzeitig für den 20. Porsche-Erfolg in Serie.

Der Aachener, der von Timo Bernhard (Miesau) unterstützt wurde, schaffte außerdem das Kunststück, in Sebring zum vierten Mal in Folge zu gewinnen.

Das gelang vor ihm nur seinem bisherigen Partner Lucas Luhr (Koblenz), der diesmal mit Marc Lieb (Rutesheim) und Ro- main Dumas (Frankreich) Zweiter wurde.

Für Audi wurde das Rennen zu einem totalen Triumph. Hinter Biela, Kaffer und McNish im R8 des britischen Teams Audi Sport UK belegte der Dortmunder Marco Werner, der im Vorjahr mit Biela den Titel holte, mit den früheren Formel-1-Piloten JJ Lehto (Finnland) und Emanuele Pirro (Italien) im Champion-Team Platz zwei.

Auf Position drei landete das zweite Sport-UK-Auto mit den Briten Jamie Davies, Johnny Herbert und Guy Smith. Insgesamt war es der 34. Sieg eines Audi R8 in der ALMS.

„Genau wie Le Mans ist Sebring ein ganz besonderes Rennen. Hier dreimal gewonnen zu haben, ist phantastisch”, sagte Biela. „Besser hätte die Saison 2004 für mich nicht beginnen können. Ich hoffe, dass es in der DTM und in Le Mans so weitergeht.”

Zufrieden war auch Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich. „Sebring ist eines der ganz schweren Langstrecken-Rennen. Wer hier fünfmal hintereinander gewinnt, kann mit gutem Gewissen sagen, dass es kein Zufall ist”, sagte er: „Dieser Dreifachsieg zeigt, dass Audi ein tolles Auto gebaut hat und wir es immer wieder schaffen, starke Fahrer und Teams zu verpflichten.”