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Jülich: Jülich hofft auf Hielscher im Kellerderby

Jülich : Jülich hofft auf Hielscher im Kellerderby

Fit ist Lars Hielscher noch längst nicht. Fast drei Monate musste der Spitzenspieler des TTC SIG Combibloc Jülich aufs Training an der Platte verzichten, weil ihn eine Gelenkentzündung mit starken Schmerzen quälte.

Seit einer Woche schwingt der Nationalspieler wieder den Schläger und führt sein blutjunges Team, das den Spitznamen „Boygroup” weg hat, am Freitagabend in das Kellerderby gegen den TSV Schwalbe Tündern (19 Uhr/Nordhalle Berliner Straße).

Ob der Routinier von der Rur gleich mit dem größten deutschen Talent auf der Gegenseite mithalten kann, muss ob der jüngsten Erfolge von Dimitrij Ovtcharov bezweifelt werden. Tünderns Nr. 1 machte bei seinem Debüt diese Woche im Nationaltrikot die Absage von Timo Boll mit zwei Einzelpunkten vergessen.

Erstmals will der Tabellenletzte zudem seine brasilianische Nr. 2, Thiago Monteiro, einsetzen. Dennoch scheint Jülich hauchdünn im Vorteil, weil der TTC in den Doppeln und im unteren Paarkreuz besser eingeschätzt wird. Die Verantwortlichen beider Klubs richten sich auf einen Krimi ein.

Die Begegnung ist mit Blick auf den Klassenerhalt vorentscheidend. Da aller Voraussicht nach nur ein Zweitligist über die finanziellen Mittel für einen Aufstieg verfügt, rechnen die Experten nur mit einem Absteiger aus der ersten Liga.