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Deutsche Fußball Liga: Widerstand gegen Strukturreform im Profi-Sport

Deutsche Fußball Liga : Widerstand gegen Strukturreform im Profi-Sport

Die angestrebte Strukturreform der Deutschen Fußball Liga (DFL) muss möglicherweise verschoben werden.

Wie die „Bild am Sonntag“ berichtet, regt sich bei mehreren Vereinen Widerstand gegen die Pläne einer Neuordnung der Vereinigung der Profi-Clubs. Demnach sollen die Bundesligisten VfB Stuttgart, Hertha BSC, Eintracht Frankfurt, 1. FC Nürnberg, FC Augsburg, FSV Mainz 05 und Werder Bremen sowie die Zweitligisten 1. FC Köln und Darmstadt 98 in einem Brief an die DFL ihren Unmut geäußert haben.

„Es braucht mehr Zeit, die Vorschläge zu analysieren. Es geht nicht um eine grundsätzliche Zustimmung oder Ablehnung der Reform. Aber man muss überlegen, ob die Reform auch anders gehen kann“, sagte Darmstadts Präsident Rüdiger Fritsch der Zeitung. Eine Reaktion der DFL lag vorerst nicht vor.

Ligapräsident Reinhard Rauball hatte im September seinen Rückzug im kommenden Jahr angekündigt und seinen Stellvertreter Peter Peters mit der Ausarbeitung einr Reform beauftragt. Eine Entscheidung soll schon bei der DFL-Mitgliederversammlung am 13. Dezember fallen. Demnach soll das Präsidium durch einen Aufsichtsrat ersetzt werden, der die DFL-Geschäftsführung kontrolliert.

Wichtige Entscheidungen sollen in einem Ständigen Ausschuss mit zwölf Mitgliedern fallen. Die Zusammensetzung dieses Ausschusses mit Vertretern der Vereine aus Bundesliga, 2. Liga und DFL-Vertretern ist offenbar Kernpunkt der Kontroverse.

(dpa)