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Köln: Zwischen schlechtem Krimi und Tragikomödie

Köln : Zwischen schlechtem Krimi und Tragikomödie

Wenns nicht so ernst wäre, könnte man an einen schlechten Krimi denken. „Der 1. FC Köln und sein neuer Hauptsponsor die Satena Holding Ltd”. Das Dickicht um diese Geschichte ließ sich auch am Freitag nicht lösen. Im Gegenteil.

Ob das Bundesliga-Erstsemester tatsächlich in den Genuss des Sponsorings von der „Insel der Götter” kommt, scheint fraglicher denn je. Denn offenkundig geht es in der Angelegenheit drunter und drüber. So fand beispielsweise das ursprüngliche für Mittwochabend avisierte Treffen von Vertretern der Satena zwecks Klarstellung mit dem 1. FC Köln erst gar nicht statt.

Zudem soll die Satena in den vergangenen Tagen beim zypriotischen Tourismusministerium vorstellig geworden sein - mit der Forderung nach umgerechnet 7,4 Millionen Euro für den Sponsorenvertrag. Dabei gingen die Satena-Vertreter angeblich durchaus zuversichtlich in diese Gespräche, denn angeblich sollte es doch entsprechende Zusagen der Cyprus Tourism Organisation (CTO) gegeben haben, die dem Ministerium untersteht.

Das hat die CTO freilich dementiert. Und gleich den zypriotischen Tourismusminister informiert.