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Köln: Youssef Mokhtari: "In Köln stimmt alles"

Köln : Youssef Mokhtari: "In Köln stimmt alles"

Ein Sekunden-Lächeln huscht Youssef Mokhtari übers Gesicht. Zu mehr reicht die Zeit nicht. Die nächste Übung steht an. Sechs Hindernisse hatte der Deutsch-Marokkaner in 15 Sekunden dreimal ohne Berührung übersprungen. Trainer Uwe Rapolder nickt zustimmend. „Gut gemacht, Youssef”, ruft er dem Mittelfeldspieler zu.

Später gibt der 26-Jährige zu: „Das Training in der Bundesliga ist wesentlich härter und intensiver als in der Zweiten Liga.” Die Zweite Liga - das war bis vor sechs Wochen für Mokhtari Energie Cottbus, von wo der 1. FC Köln den 20-fachen marokkanischen Nationalspieler nach einem langen Transferpoker für die laufende Saison ausgeliehen hat - mit anschließender fester Kaufoption. „Zu Cottbus sag ich gar nichts”, blockt Mokhtari sofort ab.

„In Köln stimmt alles. Die Zuschauer sind überragend.” Den Klub sieht er momentan mit neun Punkten „noch im Soll. Aber es wird Zeit: Wir müssen nachlegen. Die Spiele in Nürnberg und Frankfurt und dazwischen zu Hause gegen Hannover sind enorm wichtig. Da müssen Punkte her”. Uwe Rapolder denkt ob der Ausfälle von Scherz und Podolski „ernsthaft darüber nach, Madsen am Samstag in Nürnberg in die Spitze zu beordern und dahinter Mokhtari als hängende Spitze einzusetzen”.