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Aachen: Wollitz: „Aachen hat Tempo, erkennbare Philosophie und Perspektive”

Aachen : Wollitz: „Aachen hat Tempo, erkennbare Philosophie und Perspektive”

Thomas Stehle könnte einiges zu erzählen haben auf dem Weg des Alemannia-Trosses in die Lausitz: Immerhin ist der 30-Jährige der einzige im aktuellen Kader, der sich noch an einen Sieg gegen Energie Cottbus erinnern kann.

Sascha Rösler und Sergio Pinto sorgten für den 2:0-Erfolg in der Bundesliga-Saison vor vier Jahren. Auch Aachens Trainer Peter Hyballa räumt ein, „dass wir in diesem Landstrich bislang noch nicht viel mitnehmen konnten. Aber das wollen wir ändern.”

So ließ der 35-Jährige bei der Abschlusseinheit am Donnerstagmorgen noch einmal intensiv Eckbälle und Umschaltsituationen trainieren. 19 Feldspieler standen zur Verfügung, die Drängelei auf der Verletztenliste hört langsam auf. „Seyi Olajengbesi wird vom Traber wieder zum Galopper”, beschreibt Hyballa den aktuellen Stand beim Innenverteidiger nach dem fast überstandenen Syndesmoseband-Riss. „Gegen Frankfurt, spätestens aber gegen Paderborn kann er wieder im Kader stehen.”

Nicht im Flugzeug Richtung Berlin saßen am Donnerstag auch Thorsten Burkhardt, Thomas Zdebel und Thorsten Stuckmann. „Alle drei waren lange raus, und wir tun den Spielern dann keinen Gefallen, wenn wir sie ins kalte Wasser werfen.”

Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz schlägt unterdessen in die selbe Kerbe wie viele seiner Kollegen - und lobt die Alemannia über den grünen (Zweitliga-)Klee: „Diese Aachener Mannschaft hat ein gutes Tempo, eine erkennbare Philosophie, eine verheißungsvolle Perspektive”, urteilt der 46-Jährige und warnt seine Mannschaft. „Aachen ist nicht gut in die Saison gestartet, dennoch zähle ich die Alemannia zu den spielstärksten Teams der Liga. Wenn wir es schaffen, 100 Prozent aus uns herauszuholen, werden wir gewinnen. Ansonsten nicht.”