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Köln: „Wir brauchen den schnellen Aufstieg”

Köln : „Wir brauchen den schnellen Aufstieg”

Über fußballerische Qualität wollte an diesem Abend im verregneten Köln keiner reden. Weder Präsident noch Manager, Trainer oder Kapitän. Als hätten sie zuvor eine interne Absprache getroffen, zogen sie sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner zurück. „Am 30. Spieltag sollten wir nicht über Qualität sprechen, sondern auf die Tabelle schauen und uns freuen”, formulierte es FC-Kapitän Sebastian Schindzielorz.

Doch was blieb nach dem dürftigen 1:0 gegen die abstiegsgefährdeten Unterhachinger? Kaum mehr als die Erkenntnis, dass Zweitliga-Tabellenführer 1. FC Köln ganz dicht vor dem Aufstieg steht, der Weg zu einer dauerhaften Existenz in der fußballerischen Oberklasse aber noch längst nicht bereitet ist. Das weiß auch der Manager. „Jetzt brauchen wir den ganz schnellen Aufstieg”, betonte Andreas Rettig. „Damit wir relativ zeitnah in Gespräche kommen.” Weil die FC-Chefetage einige Felder parallel zu beackern hat, und die Zeit langsam drängt.

In der Trainerfrage fokussiert sich das Kölner Interesse auf Uwe Rapolder und Christoph Daum. Doch die Verpflichtung neuer Spieler muss nicht bis zur Besetzung des Chefpostens warten. Bisher stehen mit Patrick Helmes (Spfr. Siegen) und Marvin Matip (VfL Bochum) lediglich zwei Nachwuchsspieler als Zugänge fest. Darüber hinaus soll es Kontakte zu Dimitrios Grammozis (Kaiserslautern) und Thomas Linke (Bayern München) geben.