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Köln: Von Erwartungshaltung und fehlender Topform

Köln : Von Erwartungshaltung und fehlender Topform

Uwe Rapolder bewahrt lange die Contenance. Doch die x-te Frage nach Lukas Podolski und dessen Rolle wird der Trainer des 1. FC Köln eine Nuance lauter und in der Diktion deutlicher. „Es ist die Diskrepanz zwischen riesiger Erwartungshaltung und nicht vorhandenen Topform”, beschreibt Rapolder die aktuelle Befindlichkeit seines Top-Stars.

Klar, „Poldi” wird am Samstag (15.30 Uhr) beim Bundesliga-Auftakt im rheinischen Gipfel gegen den FSV Mainz 05 mitmischen, doch Wunderdinge sollte man vom 20-jährigen Nationalspieler noch nicht erwarten. Was allerdings nicht nur für Podolski gilt. Denn Uwe Rapolder hat Defensivprobleme. Die Außenpositionen der Viererketten machen dem 47-Jährigen Sorgen. Obwohl er sich schon für eine Variante entschieden hat. Rechts spielt Björn Schlicke, heute auch Kapitän als Vertreter von Sebastian Schindzielorz (Trainingsrückstand nach Fußverletzung), links Christian Springer. Als Innenverteidiger bietet der Trainer das U21-Duo Lukas Sinkiewicz und Marvin Matip auf.

„Ich hoffe, dass meine junge Mannschaft die Nerven behält”, blickt Rapolder - nach eigener Aussage wenig nervös - seinem ersten Bundesliga-Auftritt als Leitender Angestellter des 1. FC Köln entgegen. „Wir müssen uns vor denen nicht verstecken.” Mainz ist für ihn eine bekannte Größe. „Die spielen immer gleich, völlig unabhängig vom Gegner”, weiß er. „Außerdem habe ich gegen Mainz lange nicht mehr verloren.”