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Leverkusen/Köln: Völler sieht Köln auf Augenhöhe

Leverkusen/Köln : Völler sieht Köln auf Augenhöhe

Die Reaktion auf die Niederlage klang trotzig-selbstbewusst. Als Torschütze Patrick Helmes das unglückliche 1:2 des 1. FC Köln bei Bayer Leverkusen und seinen ersten Bundesliga-Treffer kommentieren sollte, überlegte er kurz, um den Blick schnell nach vorne zu richten: „Hat ja nichts genutzt. Gewinnen wir eben gegen Hertha BSC.”

Helmes gehörte zu jenen „jungen Wilden”, die der Bayer-Elf so mächtig zugesetzt hatten, dass deren „Übergangs-Coach” Rudi Völler” die Rapolder-Elf in den höchsten Tönen lobte: „Das war das erste Derby seit zehn Jahren, das auf Augenhöhe stattgefunden hat. Wir hätten uns über ein Unentschieden nicht beklagen dürfen.”

Lediglich Kölns Andrew Sinkala, den Rapolder als Unsicherheitsfaktor bereits nach gut 30 Minuten auswechselte, und Matthias Scherz fielen aus dem Rahmen. Der Stürmer wurde am Donnerstag vom DFB-Sportgericht wegen seiner Roten Karte nach einem Gerangel mit Bernd Schneider für drei Spiele gesperrt. Das Schneider-Strafmaß ist noch offen.

Fünf deutsche Spieler um die 20 Lenze machten in Halbzeit 2 an der Seite ihrer älteren Kollegen Lust auf mehr: Sinkiewicz und Matip in der FC-Abwehr, Lell und Helmes im Mittelfeld und (natürlich) Podolski in vorderster Linie. Dass seine Mannschaft „in manchen Dingen noch zu überhastet” agiert, weiß der Coach, bescheinigte ihr aber „eine sehr couragierte Leistung. Wir sind auf einem guten Weg.”