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Mönchengladbach: Van Lent führt die Expedition ins „Löwen”-Reich an

Mönchengladbach : Van Lent führt die Expedition ins „Löwen”-Reich an

Die Pflicht erledigt, folgt heute bei 1860 München die Kür? Nach dem 2:1-Erfolg über Dortmund hat Borussia Mönchengladbachs Trainer aber keine Angst, der Hinrundenabschluss-Trip in den Süden würde zum vorweihnachtlichen Betriebsausflug verkommen.

„Die Spannung darf nicht nachlassen. Dafür werde ich schon sorgen”, verspricht Holger Fach. Angesichts eines Vorsprungs von gerade drei Punkten vor einem Abstiegsplatz kann man nicht einmal von einem Pölsterchen sprechen. Auch wenn die Fach-Männer mit einer erfolgreichen „Löwen-Jagd” die Sechziger von Platz 13 verdrängen könnten.

Die Expedition an die Isar führt erneut Arie van Lent an - trotz englischer Woche. „Ich weiß nicht, ob ich in der Startelf stehe. Aber ich hätte Lust zu spielen”, zeigt sich Gladbachs Sturm-Führer keineswegs müde.

Dabei war der Weltmeister im Ball-Behaupten, -Ablegen und -Versenken gegen die Dortmunder so häufig wie noch nie steil geschickt worden. „Das zeigt, welches Vertrauen die Mannschaft in mich setzt”, scherzt der 33-Jährige.

Aber auch sein Trainer. „Klar wird Arie spielen. Dafür habe ich ihm vor einer Woche eine Pause gegönnt, damit er die beiden letzten Spiele machen kann.”Das Vertrauen zurückgewonnen hat auch ein Mittelfeldspieler.

Der 1,72m kleine Ivo Ulich war am Sonntag in der sportlichen Begegnung mit seinen Landsmännern Jan Koller (2,02m) und Tomas Rosicky (1,78m) der größte Tscheche. „Seit ich ihn in Wolfsburg eingewechselt habe, spielt er auf einem guten Niveau”, lobt Holger Fach. „Läuferisch ist er gut dabei, und Sonntag war er auch torgefährlich. Was nicht heißt, dass seine Leistung nicht auch ausbaufähig ist.”

Wie der Vorsprung vor Platz 16. Dabei kann heute auch Jeff Strasser wieder mithelfen, der nach der Gelbsperre in die Innenverteidigung zurückkehrt. Weichen könnte dafür Ulich-Kollege Igor Demo, trotz seines wunderschönen Tores gegen den BVB. Den Slowaken zwickt der Oberschenkel.