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Oberstaufen: Über Köln wieder ins Nationalteam

Oberstaufen : Über Köln wieder ins Nationalteam

Eigentlich ist es gar nicht so viel, was ein Berufsspieler für seine Zufriedenheit braucht.

Einen ordentlichen finanziellen Appetitanreger, das Vertrauen des Trainers, die Sympathien der Fans, und ein Paar Fußballschuhe, die hinten nicht drücken.

Peter Madsen, der jüngste Neuzugang des 1. FC Köln, ist da keine Ausnahme. Und die Dinge scheinen auf gutem Weg zu sein: Das Vertragswerk ist okay, sonst hätte er wohl kaum für drei Jahre unterschrieben. Chefausbilder Uwe Rapolder hat bereits seine Freude bekundet („Gut, dass er jetzt bei uns ist”), und die Fans werden ihn ziemlich schnell mögen, wenn er ähnlich einschlägt wie bei seinem Bundesliga-Einstieg vor zwei Jahren in Bochum.

Kummer bereiten dem 27-Jährigen beim Trainingslager in Oberstaufen lediglich die Schussstiefel. „Ich habe vor meinem Transfer zum FC ja noch zehn Tage Saisonvorbereitung beim VfL Bochum mitgemacht. Und die hatten einen anderen Ausrüster. Jetzt musste ich natürlich auch die Schuhe wechseln. Und die neuen machen mir noch zu schaffen.”

Ansonsten freilich ist der Mann ziemlich glücklich, dass es mit dem neuen Arbeitgeber geklappt hat: „Ich bin stolz und es ist eine Ehre für mich, für diesen Verein spielen zu dürfen”, sagt er artig. Und dass er als international erprobter Spieler (elf Länderspiele) bereit ist, eine leitende Funktion beim FC zu übernehmen.

Dass er das kann und wird, ist für den Manager gar keine Frage: „Peter ist ein Charakterspieler, der jede Menge Mumm hat und auf dem Platz auch zu hören ist”, glaubt Andreas Rettig an die Führungsqualitäten des Mannes, der spielend das Klischee, dass Skandinavier von „Natur aus freundliche Menschen sind”, bestätigt.