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Walchsee: Turbulenter Tag endet mit vorzeitiger Nachtruhe

Walchsee : Turbulenter Tag endet mit vorzeitiger Nachtruhe

Die Nachtruhe kam vorzeitig, und vielleicht kam sie nicht einmal ungelegen. Ein starkes Gewitter fegte am Mittwochabend durch den Kaiserwinkl. Es donnerte und blitzte - und dann war Dunkelheit befohlen. In der gesamten Region fiel stundenlang der Strom aus.

Alemannias Spieler bekamen Teelichter mit auf ihre Zimmer. So turbulent endete ein arbeitsreicher Tag im Trainingslager am Walchsee.

Die Mannschaft verbrachte fast fünf Stunden in der prallen Sonne - auf dem Trainingsplatz. Am Tag nach dem intensiven Spiel gegen RB Salzburg wurde intensiv gearbeitet. Auf dem Stundenplan: Schnelles, direktes, flaches Spiel und immer wieder zum Abschluss kommen. Diese fußballerische Idee hat Alemannia nicht alleine, „aber es ist schon bemerkenswert mit welcher Intensität und Hingabe hier trainiert wird”, urteilte der ehemalige FC-Trainer Frank Schaefer am Spielfeldrand.

Die Tonart ist dabei nicht immer freundlich. „Ich bin die Scheiße leid, 60 Gegentore zu bekommen”, fauchte Trainer Peter Hyballa, als seine Verteidiger wieder einmal einen Stürmer ungebremst von dannen zogen lassen.

Die Gruppe der Sponsoren ist nun auch komplett, etwa 50 Gäste sind in der malerischen Region angekommen. Auf die sportlichen unter ihnen wartet am Donnerstag eine schöne Herausforderung. Alemannias Traditionself um Günter Delzepich, die in Österreich ein paar nette Tage verbringt, kommt zum Schlagabtausch vorbei.

Noch jemand wird am Donnerstag am Walchsee erwartet. Kevin Kratz ist der Überraschungsgast. Nur eine Woche nach seiner Operation an der weichen Leiste stößt er wieder zum Team, soll schon am Donnerstag wieder individuelles Training absolvieren können.

Die Trainingsgruppe wird ständig größer. Kevin Maek und endlich auch Fabian Bäcker sind in der kompletten Belastung. Geschont werden derzeit nur Shervin Radjabali-Fardi und Kim Falkenberg.