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Mönchengladbach: Thomas Broich vielleicht schon wieder im Kader

Mönchengladbach : Thomas Broich vielleicht schon wieder im Kader

Egal, welchen Spieler sie fragen: Bei allen Borussen-Profis nimmt in der Antwort das Wort Vorfreude einen wichtigen Part ein.

So wie sich kleine Kinder Weihnachten auf die Geschenke freuen, so fiebern die erstklassigen Fußballer aus Mönchengladbach dem ersten Heimspiel im neuen Borussia-Park entgegen.

Am Samstag ist es endlich soweit: 15.30 Uhr, Duell mit der Namenskusine aus Dortmund.

Doch wer wird nach dem spielerisch sehr durchwachsenen Auftakt in Bielefeld in der Startaufstellung einen Platz finden?

Bis auf den verletzten Steffen Korell und den gesperrten Marcelo Pletsch sind alles Spieler einsatzfähig, so dass Trainer Holger Fach den Luxus genießt, aus einem 22 Mann starken Reservoir schöpfen zu können.

Was der Fach-Mann beschwört sind Binsenweisheiten. Von Geschlossenheit, Zweikampfstärke, Lauf- und Kampfbereitschaft spricht der Trainer, „wenn jeder seine Leistung abruft, können wir auch eine solche Mannschaft schlagen.”

Mit „solche Mannschaft” meint der Coach die „mit Nationalspielern gespickten Dortmunder”, bei denen „das Gejammer ja immer groß ist”. Gejammer auf hohem Niveau.

Niveauvoll möchte Fach auch seine Mannschaft sehen, die zum Auftakt allein durch Fitness und im Defensivspiel überzeugte.

Hoffnungen ruhen auf Thomas Broich, der wieder intensiv trainiert und keine Beschwerden mehr hat. Nur noch Trainingsrückstand. Ob er wie Enrico Gaede, in Bielefeld gesperrt, ins Aufgebot rückt? Fach: „Ich überlege.”

Der Coach hat viele Möglichkeiten. Korzynietz kommt für Pletsch und Fukal rückt in die Innenverteidigung? Oder van Kerckhoven für Pletsch? Spielt gar Hausweiler in der Innenverteidigung mit van Kerckhoven, Strasser rückt auf links, und Gaede agiert mit Ziege, Ulich und Ivic im Mittelfeld? Spielt Broich so lange die Kräfte reichen für Schlaudraff oder Ivic? Fragen, die am Samstag beantwortet werden. Im neuen Borussia-Park.

Dass Banik Ostrau nach dem 0:5 in Leverkusen die Qualifikation für die Champions League ziemlich sicher schon verpasst hat, wirkt sich bis Mönchengladbach aus. Denn bei Banik stürmt Marek Heinz, ein Kandidat für den Borussen-Sturm.

Doch Sportdirektor Hochstätter und Trainer Fach, Augenzeugen in Leverkusen und Gesprächspartner von Heinz in der BayArena, wiegeln (noch) ab: „Wir haben weder Verein noch Spieler ein Angebot unterbreitet.”