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Köln: Streit führt den FC zum 2:0-Sieg

Köln : Streit führt den FC zum 2:0-Sieg

Ein Sieg am dritten Spieltag, und beim 1. FC Köln atmen alle tief durch. Nach dem schwachen Start sind die „Geißböcke” in der 2. Liga angekommen. Vor 42.000 Zuschauern wirkte das 2:0 (1:0) im Spitzenspiel gegen Eintracht Frankfurt für Spieler und Fans wie eine Befreiung.

Die dürftigen Leistungen gegen Cottbus und in Burghausen waren vergessen, und am Ende feierten die Zuschauer den FC. Nach den bisherigen enttäuschenden Vorstellungen hatte Huub Stevens seine Formation komplett umgestellt. Die „Opfer” waren Markus Feulner und Christian Lell, die diesmal nicht ins taktische Schema des Trainers passten. Für sie kamen Andrew Sinkala und Alexander Voigt ins Team. Und beide machten ihre Sache in der Dreier-Kette neben Abwehrchef Lukas Sinkiewicz gut.

Der FC brauchte zwar eine Viertelstunde, ehe das 3-5-2 auch in der Offensive funktionierte, aber dann zeigte sich, dass Stevens Absicht, die Frankfurter Offensivkräfte nicht zur Entfaltung kommen zu lassen, auch weitgehend umgesetzt wurde. Meier (6.) und Köhler (14.) hatten in dieser Phase die Kugel jeweils neben das Kölner Tor gesetzt, danach bekam der FC die Partie aber immer besser in den Griff. Vor allem Lukas Podolski, Albert Streit, Rolf-Christel Guiè-Mien und Sinkiewicz setzten die Akzente.

Allerdings dauerte es dann doch bis zur 34. Minute, ehe das erste Pflichtspieltor im eigenen Stadion in die Statistik aufgenommen werden konnte. Podolski, Guiè-Mien und dann der Auftritt von Matthias Scherz. Husterer getunnelt, Torwart Pröll verladen und mit Wucht aus kurzer Distanz ins Netz - der FC führte 1:0.

Nach dem Wechsel wiederholten sich die Ereignisse. Die Eintracht begann gut, drängte den FC zehn Minuten lang hinten rein, ohne allerdings zu echten Chancen zu kommen. Nur ein 25-Meter-Freistoß von Alex Meier, den Wessels noch um den Pfosten drehte, sorgte für Gefahr (52.).

Mit dem Gala-Auftritt Streits, der sich durchsetzte, Podolski bediente, der mit der Hacke verpasste (58.), änderte sich das Bild wieder. Da war zeitweise beim FC sogar so etwas wie Spielkultur zu sehen. Podolski vertagte die Vorentscheidung, als er bei einem Konter nur das Außennetz traf (63.).

Doch die Funkel-Elf gab nicht auf, setzte noch stärker auf Offensive und es wurde eine offene und wirklich gute Partie. Der FC wackelte danach in einigen Szenen, aber die Defensive hielt. Ein Konter brachte dann die Entscheidung. Springer setzte sich links durch, legte zurück auf „Poldi”, der das 2:0 erzielte (80.).