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Aachen: „So müsste auch bei der WM alles gelingen”

Aachen : „So müsste auch bei der WM alles gelingen”

Zum Schluss strahlten alle um die Wette: die Siegerin, die Organisatoren, die Zuschauer und sogar die Sonne. Der CIC in Aachen war sowohl ein gelungener Test als auch eine sportlich sehr gute Veranstaltung und hatte mit Bettina Hoy eine absolut überlegen Siegerin.

Die in England lebende Westfälin, die vor genau einer Woche mit dem deutschen EM-Team Bronze in Blenheim gewonnen hatte, siegte mit 35 Punkten deutlich vor dem 27-jährigen Dirk Schrade (Warendorf), Mitglied des deutschen Perspektive-Teams, auf Gadget de la Cere (44,40) und Huskey (49,20). Hinter der EM-Dritten Ingrid Klimke (Münster/49,30) folgte der Australier Andrew Hoy (51,60) als bester Ausländer.

Bettina Hoy gelang ein Start-Ziel-Sieg mit fast makelloser Bilanz. Den 34,20 Punkten aus der Dressur, die sie auf Woodsides Ashby deutlich gewonnen hatte, fügte sie lediglich 0,8 Punkte im Gelände hinzu, als sie die geforderte Zeit von sieben Minuten mit einem Top-Zeitgefühl lediglich um zwei Sekunden überschritt. Mit einer überlegenen Null-Runde im abschließenden Parcours unterstrich sie ihre Dominanz. „So müsste auch in einem Jahr bei der WM alles gelingen”, freute die 42-Jährige sich über ihren Sieg. „Das waren drei tolle Tage hier in Aachen. Und alles spricht dafür, dass auch die WM toll wird. Die Organisatoren haben gezeigt, dass sie auch eine Vielseitigkeit prima hinbekommen. Und die Begeisterung der Zuschauer war auch für uns Reiter spürbar.” Rund 5.000 hatten sich zum Geländeritt in der Soers eingefunden.