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Köln: Schindzielorz Fußbruch wirft Köln weiter zurück

Köln : Schindzielorz Fußbruch wirft Köln weiter zurück

Oje, FC! Beim Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Köln reißen die Hiobsbotschaften nicht ab.

Kaum war für den verletzten Abwehrspieler Mustafa Dogan (Bänder-Teilabriss und innere Stauchung im rechten Sprunggelenk) Tomasz Klos (zuletzt Kaiserslautern) verpflichtet, ereilte die Kölner am Mittwochmorgen der nächste Rückschlag.

Neuzugang Sebastian Schindzielorz zog sich im Training bei einem Zweikampf einen Mittelfußbruch zu und wurde unmittelbar nach dem Unfall von Teamarzt Dr. Peter Schäferhoff operiert. Eine genauere Prognose des Heilungsprozesses konnte der Arzt nicht geben, sagte aber: „So etwas dauert mehrere Wochen.”

Weniger dramatisch scheint die Verletzung von einem anderen Neuzugang zu sein: Abwehrspieler Jörg Heinrich prallte bei einem Kopfballduell mit Tomasz Klos bei dessen erster Trainingseinheit so unglücklich zusammen, dass er eine sechs Zentimeter große Platzwunde am Hinterkopf erlitt, die sofort genäht wurde. Heinrichs Einsatz am Sonntag beim Spiel in Schalke ist jedoch nicht gefährdet.

„Uns klebt das Pech förmlich an den Füßen”, war Trainer Friedhelm Funkel vor allem über den Ausfall des 24-jährigen Schindzielorz entsetzt, dessen Position im defensiven Mittelfeld nun wohl Sebastian Kringe oder Andrew Sinkala übernehmen wird.

Der 42-maligen polnische Nationalspieler Klos (30/Einjahresvertrag) hatte in Kaiserslautern keinen neuen Vertrag erhalten und soll bei den „Geißböcken” die Lücke in der Viererkette schließen. Mit Sichone und Voigt (Rotsperren), fehlen Funkel zwei weitere Abwehrspieler, so dass eine Abwehrreihe mit Cullmann, Klos, Libero Cichon und Heinrich denkbar ist.