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Oberstaufen: Rapolder: Markus hat alle Chancen

Oberstaufen : Rapolder: Markus hat alle Chancen

Alexander Bade blieb nur die Kapitulation. Zu platziert, zu hart war der Schuss, als dass der Torhüter des 1. FC Köln eine ehrliche Abwehrchance gehabt hätte.

Das Lob für den Präzisionsschützen ließ denn auch nicht lange auf sich warten: „Sehr schön, Markus”, rief Trainer Uwe Rapolder, „sehr schön”. Derlei freundliche Worte gehören inzwischen wieder zum Arbeitsalltag des Markus Feulner und tun ihm ziemlich gut.

„Ich fühle mich richtig wohl”, sagt der gebürtige Bamberger. Und wer die täglichen Leibesübungen der FC-Profis im Allgäuer Trainingslager ein bisschen genauer beobachtet, dem fällt auf, wie glühend Feulner um einen Stammplatz fightet.

Rapolder-Vorgänger Huub Stevens hielt sehr wenig bis gar nichts von den Qualitäten des Mittelfeldspielers. Das hat der Niederländer dem U21-Nationalspieler freilich nie direkt ins Gesicht gesagt. „Er hat kein Wort darüber verloren”, rätselt Feulner noch heute. „Das war die schwierigste Zeit in meiner Karriere.

Unter Stevens wurde Feulner regelmäßig zur U 23 degradiert. Trotzdem gab der Franke nicht die beleidigte Diva, sondern kämpfte. „Er hat sich nicht hängen lassen. Er hatte wichtigen Anteil daran, dass unsere U23 die Regionalliga halten konnte”, lobt FC-Manager Andreas Rettig den Mittelfeldmann, der es jetzt auch wieder bei den Profis wissen will.

Rapolder hat schon genau hingeschaut: „Markus hatte sicher eine schwierige Zeit. Aber er hat alle Chancen, es zu packen.”