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Mönchengladbach: Nagelprobe gegen Pseudo-Spitze

Mönchengladbach : Nagelprobe gegen Pseudo-Spitze

Es geht schon los: Noch neun Spieltage - und rund um den Borussia Park haben Rechenmodelle Konjunktur. Wie schnell oder früh erreicht man die ominöse und aufstiegsträchtige 60-Punkte-Marke?

Dabei sollte die Mannschaft von Jos Luhukay erste einmal ihre Hausaufgaben machen. Und die sind am Sonntag nicht ohne. Kommt doch mit der TuS Koblenz ein schon in „normaler” Verfassung unberechenbarer Gegner.

Um so schwerer ist die Mannschaft von Uwe Rapolder auszurechnen. Sturmtank Njazi Kuqi fällt auf jeden Fall aus (Oberschenkelzerrung). Und auch sein Partner Ardijan Djokaj konnte wegen Wadenproblemen nicht trainieren. Was nicht weiter schlimm wäre.

Doch nun steht zu befürchten, dass nicht aus taktischen sondern aus personellen Gründen der Gladbacher Innenverteidigung eine Nagelprobe bevorsteht, die sie schon gegen St. Pauli und bei Alemannia Aachen nicht (vollständig) bestanden hat.

Roel Brouwers und Steve Gohouri hatten so ihre Probleme mit den Pseudo-Stürmern (Sako, Nemeth), die sich gerne zurückfallen ließen. Nun wird Abwehrchef Brouwers zwar einen neuen Partner zur Seite oder in diesem erneuten Fall besser zur Vorarbeit gestellt bekommen.

Gohouri ist gelbgesperrt. Erster Kandidat ist Filipe Daems, der in der Erfolgsphase der Hinrunde mit dem Niederländer ein erfolgreiches Gespann bildete.

Niederschmetternd auf den ersten Blick für Wintereinkauf Thomas Kleine, der sich langsam überflüssig vorkommen muss. Doch das Riesen-Duo Brouwers/Kleine ginge gar nicht gegen einen Sturm, der womöglich nur aus dem kleinen und fallsüchtigen Fatmir Vata besteht.

Heimeroth - Bögelund, Brouwers, Daems, Voigt - Paauwe - Touma, Marin - Rösler - Friend, Neuville