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Mönchengladbach: Mit Broich und ohne Angst gegen Werder

Mönchengladbach : Mit Broich und ohne Angst gegen Werder

Thomas Broich strahlt Selbstbewusstsein aus. Auf dem Platz und auch daneben.

Im Pokalspiel gegen den MSV Duisburg, als Mönchengladbachs Neuzugang aus Burghausen eingewechselt wurde, war das deutlich zu sehen.

Und anschließend auch zu hören: „Wir dürfen nicht zu viel Angst vor Bremen haben. Die werden auch nicht jedes Spiel gewinnen”, blickt der 23-Jährige dem Borussen-Heimspiel (Samstag, 15.30 Uhr) gegen Werder Bremen zuversichtlich entgegen.

Die Perspektive wird sich für Broich dabei wohl grundlegend ändern: runter von der Bank und rein in die Startelf. „Ja, er hat Chancen, von Beginn an zu spielen”, sagt Trainer Holger Fach.

Chancen, einen freien Platz im Mittelfeld für den 23-Jährigen zu finden, hat Fach gleich drei. Weder Peer Kluge, Igor Demo noch Joonas Kolkka sind in ihrer derzeitigen Verfassung unersetzbar für das Mönchengladbacher Spiel.

Nahezu keine Alternativen hat Fach für die Position des linken Verteidigers. Um so erfreuter ist der Trainer darüber, dass Bradley Carnell wohl auflaufen kann. Tabellenführer Werder Bremen bangt dagegen noch um den Einsatz seines Top-Torjägers Ailton (Fieber).

Tendenz: Der Brasilianer spielt. Eine Tatsache, die Thomas Broich wohl auch nicht aus der Fassung bringen dürfte. „Seit Holger Fach hier ist, haben wir noch kein Heimspiel verloren.” Mangelndes Selbstbewusstsein hört sich anders an.