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Mönchengladbach: Markus Münch: „Uns traut doch keiner was zu”

Mönchengladbach : Markus Münch: „Uns traut doch keiner was zu”

Er ist kein Rehhagel-Schüler. Dennoch lebt und propagiert Markus Münch eine der Lieblings-Weisheiten des ehemaligen Bayern-Trainers. „Wichtig ist auf dem Platz.”

Dass der 30-Jährige hervorragend trennen kann zwischen außer-sportlichem Trubel und fußballerischem Auftreten, bewies er beim 2:0-Sieg von Borussia Mönchengladbach über Wolfsburg.

Da war er, auch in den Augen von Trainer Hans Meyer, neben Marcelo Pletsch der Beste. Und das nicht nur, weil er in einem 4-4-2-System die linke Außenbahn im Mittelfeld übernehmen konnte. „Ich bin nicht abgeneigt, das zu spielen”, scherzte Münch.

Doch dem „Offensiv-Liebhaber” liegt es fern, seine Vorliebe zum Muss zu erklären. „Es ist doch alles erfolgsabhängig. Nach der Pause habe ich auch wieder eher Linksverteidiger gespielt, weil Embers mehr nach innen gegangen ist. Und das hat auch geklappt. Man muss für jedes System die Spieler haben. Und im Moment scheint das 4-4-2 das richtige für uns zu sein.”

Deshalb wird Hans Meyer am Sonntag (17.30) beim VfB Stuttgart wohl mit der gleichen Aufstellung beginnen wie bei der „Wolfsjagd”. Eine Änderung wäre nur dann zu erwarten, wenn Markus Hausweiler (Zehnagel gezogen) - für Jan Schlaudraff im Kader - wieder laufbereit wäre.

Auch Jeff Strasser darf mitreisen. „Das war ausschließlich ein Denkzettel sportlicher Art. Mit seinen Leistungen seit dem Bielefeld-Spiel war ich überhaupt nicht zufrieden”, erklärte der Borussen-Coach. Der VfB will Münch & Co. seinen Frust über die 1:3-Niederlage im UEFA-Cup bei Celtic Glasgow spüren lassen. Markus Münch lässt das kalt. „Wir sind die schlechteste Auswärtsmannschaft. Uns traut man nichts zu. Das ist womöglich unsere Chance.”