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Köln: Lukas Podolski rüttelt die Kölner wach

Köln : Lukas Podolski rüttelt die Kölner wach

Bevor Trainer Hanspeter Latour sich am Sonntag Richtung Bremen (gegen Schalke) aufmachte, wo der 1. FC Köln am 6. Mai sein letztes Auswärtsspiel bestreitet, fasste er die Gemütslage der „Geißböcke” nach dem 3:1 (1:0) gegen Duisburg zusammen.

„Dass wir noch hoffen können, ist ganz wichtig. Wir sind nach wie vor im Rennen. Und wer im Rennen ist, der darf hoffen. Aber aufgrund der Situation, dass wir Rückstand haben, ist es immer auch ein Bangen.”

Für das Zahlenwerk, die Tabelle, waren die drei Zähler, die dem MSV Duisburg den Bundesliga-K.o. versetzt haben, überlebenswichtig für den FC, um diese Hoffnung aufrecht zu erhalten. Weil die Konkurrenz um den Klassenerhalt, Kaiserslautern, Wolfsburg und Frankfurt, gleichfalls dreifach punktete. Lediglich Mainz (x:x gegen die Bayern) ging leer aus.

Dass Latour sein Hoffen vor allem mit einer einzelnen Szene und einem Spieler verband, war allerdings allein durch den Ablauf der Ereignisse nachvollziehbar, nicht durch die Leistung seines Schweizer Landsmanns während der 90 Minuten: „Wie Ricci Cabanas sich da entschlossen durchsetzt, mit Willen und Können, und dann den Ball auf Helmes spielt, das sieht man selten in dieser Art. Und vor wenigen Wochen hätte man das vermutlich nicht gesehen.”