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Mönchengladbach: Lienen ändert die Menüfolge in Gladbach nicht

Mönchengladbach : Lienen ändert die Menüfolge in Gladbach nicht

Nicht alle Erwartungen konnte Ewald Lienen erfüllen. Heimlich hatte Borussia Mönchengladbachs Doppelpass-Profi - Deutsch-Niederländisch - Arie van Lent davon geträumt, nun würde öfter für die Profis „frikandel special” kredenzt.

Doch ernüchtert stellte der Stürmer fest: „Nudeln und Salat, wie immer.” Das Sportler-Essen bleibt, aber einige Überraschungen konstatierte der 32-Jährige dennoch.

„Einige scheinen das Laufen neu gelernt zu haben”, sagt er nach der ersten Trainingswoche unter dem neuen Trainer. „Eigentlich traurig. Schaden aber kann es nicht. Nun wittern viele eben eine neue, und einige wohl ihre letzte Chance.”

Weniger auffällig empfand van Lent die Trainingsinhalte. „Ganz normal: Wir haben Sprinttraining absolviert, aber auch das 11:11 ist wie früher vorgekommen, viele andere Spielformen, das Aufwärmen läuft etwas anders ab.”

Die Mär, nun würde wieder mehr gelacht, hält der Torjäger für „Schwachsinn. Das haben wir unter Hans Meyer auch. Einige mags vielleicht gequält haben, ihn zu sehen. Ich hatte überhaupt keine Probleme mit ihm. Und die werde ich auch nicht mit Ewald Lienen haben.”

Der Musterprofi hängt auch nicht an seinem Armschmuck. „Ich hänge nicht an der Kapitänsbinde. Außerdem gehe ich davon aus, dass Steffen Korell sie in zwei Wochen wiederbekommt.”

Froh ist van Lent dagegen, dass „wir Samstag gegen Dortmund endlich wieder Fußball spielen können und der ganze Rummel vorbei ist.”

Und da kommt ihm der Deutsche Meister gerade Recht. „Ich bin optimistisch, dass wir nach dem 2:2 gegen Schalke den Bock nun gegen den BVB umstoßen.” Zumindest sprachlich ist Hans Meyer noch immer am Bökelberg präsent.