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Mönchengladbach: Korell muss unters Messer, van Houdt verletzt

Mönchengladbach : Korell muss unters Messer, van Houdt verletzt

Es kommt nicht oft vor, dass ein Fußball-Profi hofft, nicht zu spielen. Steffen Korell ist so ein (seltener) Fall.

Borussia Mönchengladbachs Abwehrspieler sitzt am Sonntag gegen Hannover 96 nur auf der Bank. Nicht weil er böse war oder schlecht gespielt hat.

Der 31-Jährige muss am Meniskus operiert werden, am besten - sagen die Ärzte - sofort. Doch in Absprache mit Trainer Hans Meyer wird der Eingriff auf Dienstag verschoben, und Korell sitzt für den „Notfall” in den Startlöchern.

Sollte das wichtige Abstiegs-Duell mit den 96ern aus dem Ruder zu laufen, kommt Korell ins Spiel. Auch ein Spiel mit der Gesundheit? „Es ist vertretbar”, sagt der Verteidiger. Allerdings verliert er nun einige Tage in Richtung Rückrunde. Die Operation wird ihn zu einer vierwöchigen Pause zwingen.

Unwahrscheinlich ist auch der Einsatz von Peter van Houdt. Der Stürmer hat sich am Donnerstag beim 11 gegen 11 ebenfalls am Knie verletzt. Torhüter Jörg Stiel (Muskelfaserriss) absolviert am Samstag einen Belastungstest.

Und nun die positiven Meldungen: Markus Münch und Markus Hausweiler können gegen Hannover wieder ins Unternehmen Klassenerhalt eingreifen.