Mönchengladbach: Korb für Gladbach: Hoilett heuert bei den Queens Park Rangers an

Mönchengladbach: Korb für Gladbach: Hoilett heuert bei den Queens Park Rangers an

Flügelstürmer David Hoilett wird in der kommenden Saison nicht für Borussia Mönchengladbach in der Bundesliga auflaufen: Der von den Fohlen lange umworbene 22-Jährige wechselt mit sofortiger Wirkung zu den Queens Park Rangers.

Seit Wochen kursierte das Gerücht, dass der flinke Rechtsfuß nach Deutschland an den Niederrhein wechseln würde. Zwischendurch hieß es sogar, Hoilett sei sich mit den Gladbachern einig und würde bald einen Vertrag unterschreiben. Nun bekam aber der englische Premier League-Klub Queens Park Rangers den Zuschlag.

Wie der Verein auf seiner Homepage mitgeteilt hat, erhält der junge Kanadier einen Vierjahresvertrag an der Loftus Road in London. Hoiletts Entscheidung war aber wohl weniger eine gegen Gladbach, als für die Rangers und England: Hoilett wolle dem britischen Fußball einfach gerne treu gebleiben, berichtet „Sky Sports”.

Vor allem Hoiletts Ex-Klub, dem englischen Zweitligisten Blackburn Rovers, dürfte der Wechsel des 22-Jährigen nach London deutlich lieber sein: Während Gladbach nur eine Ausbildungsentschädigung hätte zahlen müssen, müssen die Queens Park Rangers deutlich tiefer in die Tasche greifen.

David Hoilett war in der Saison 2007/2008 für den SC Paderborn, in der Spielzeit 2008/2009 dann für den FC St. Pauli auf Torejagd gegangen und hatte - vor allem wegen seiner extremen Schnelligkeit - bei diversen Vereinen einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Danach spielte er drei Jahre für die Blackburn Rovers in der englischen Premier League.

In der vorigen Saison gelang ihm als Stammspieler (37 Spiele/7 Tore) der endgültige Durchbruch im englischen Oberhaus. Da die Blackburn Rovers dennoch abstiegen, konnte sich Hoilett mit dem Verein auf keinen neuen Vertrag einigen.

Bis zum Donnerstag hat mit Ezequiel Calvente ein weiterer Offensivmann bei den Fohlen vorgespielt. Der Spanier wechselt übereinstimmenden Medienberichten zufolge aber zum SC Freiburg.