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Kommentiert: Eine Saison des Zitterns steht bevor

Kommentiert: Eine Saison des Zitterns steht bevor

Trainer Friedhelm Funkel stellte nach dem letzten Spiel und vier Niederlagen in Folge (1:10 Tore) vielsagend fest: „Ich bin froh, dass wir für die neue Saison fünf Verstärkungen bekommen haben. Heute hat man gesehen, dass einige Probleme haben werden, in der Ersten Liga zu bestehen.”

Sind es wirklich nur einige, die Probleme haben werden, oder ist es die Mehrheit des bescheidenen Kaders, mit dem der 1. FC Köln zurück in die Bundesliga geht? Dass alle fünf Neuzugänge Erfahrung mitbringen,

Hoffnungen wecken, ist klar und nachvollziehbar. Ob sie aber in den Reihen qualitativ doch eher bescheidener Berufsfußballer so einschlagen, dass eine ganze Mannschaft um die notwendige Klasse besser spielt, muss sich erst zeigen.

Eine Serie ohne Niederlagen hinzulegen, die in die Fußball-Historie einging, ist erfreulich, aber nur Statistik. Die andere: Selten hatten Spiele während und nach dieser Serie begeisternden Charakter.

Spielkultur - im Wortsinn - war da die Ausnahme. Das Prädikat Erstklassigkeit verdienten sich noch am häufigsten die Fans des 1. FC Köln.

Funkel, seine Mannschaft, der ganze Verein wird es, obwohl sie alle nicht mehr die Gejagten sind, in der Bundesliga schwerer haben. Eine Saison des Zitterns steht bevor.