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Kommentiert: Der FC spielt um seine Zukunft

Kommentiert: Der FC spielt um seine Zukunft

Der 1. FC Köln spielt um seine Zukunft. Der dritte Abstieg in sechs Jahren aus der Bundesliga wäre für den Klub, der im Dezember sein 14.000. Mitglied begrüßte, finanziell kaum zu verkraften.

Dem Führungstrio Albert Caspers, Andreas Rettig und Claus Horstmann dürfte angst und bange bei dem Gedanken an ein erneutes sportliches Scheitern in Liga 1 werden.

Doch so weit ist es noch lange nicht. Gerade die letzten fünf Spiele haben gezeigt, dass der FC im Konzert der Millionäre mitmischen kann.

Dabei hat Trainer Marcel Koller mit einer Personalie die Basis für den Umschwung gelegt, indem er den schon lange umstritten Mittelfeldstrategen Dirk Lottner ins Abseits manövierte und A-Junior Lukas Podolski aus dem Hut zauberte. Bitter für den Kapitän, gut für den FC.

Koller ist keiner, der sich vom Umfeld unter Druck setzen lässt. Genau so einer hat dem FC zuvor gefehlt, um die eigene Zukunft kreativ zu gestalten. Und weil der Schweizer nicht nur Visionen hat, sondern auch das Machbare nie aus den Augen verliert, wird Köln erstklassig bleiben.

Fazit: Die Konstanz, die der 1. FC Köln in den letzten vier Spielen des Jahres an den Tag legte, haben die Hoffnung auf den Klassenerhalt am Rhein wiederbelebt. Welcher Klub aus der unteren Tabellensphäre kann schon Unentschieden in Stuttgart, bei den Bayern gegen Leverkusen und einen Sieg gegen Dortmund vorweisen?!

Das Potenzial für die Bundesliga ist offensichtlich vorhanden, jetzt müssen aber auch die Nerven der „Geißböcke” mitspielen.