1. Sport
  2. Fußball
  3. Bundesliga

Mönchengladbach: Köppel nimmt nur eine Änderung vor

Mönchengladbach : Köppel nimmt nur eine Änderung vor

Im Mönchengladbacher Stadionheft gibt es die Rubrik „Einmal Borusse, immer Borusse”.

Aktuell finden sich Notizen über den nach Graz gewechselten Igor Demo, den in die finnische Heimat ausgeliehenen Torwart Otto Fredrikson und den Fürther Daniel Felgenhauer.

Nicht nur einst geliebte und verehrte Borussen finden Beachtung, die Berufung von Dick Advocaat zum Nationaltrainer der Arabischen Emirate wird auch vermeldet.

Horst Köppel ist nun wirklich für immer ein Borusse. Jetzt wollen wir nicht spekulieren, dass schon in naher Zukunft der Name des 57-Jährigen in dieser Rubrik auftaucht.

Doch angesichts des Startprogramms lässt sich leicht ausmalen, was im Nicht-Siegfall am Samstag gegen Wolfsburg rund um den Borussia-Park einsetzt. Ruhe, zur ersten Pflicht in dieser Saison erkoren, wird dann nicht das Wort der Wahl sein...

„Von Anfang an zeigen, dass wir Herr im Haus sind”, wünscht sich Köppel, „ein Sieg ist ganz wichtig, weil wir dann ein ganz, ganz schweres Auswärtsspiel haben” - in Schalke. Gegen den Fehlstart wird die Mannschaft ankämpfen, die in München 0:3 verlor. „Alle haben wieder ein Chance verdient, so schlecht wars nicht.”

Allein Thomas Helveg wird nicht spielen, für die am Oberschenkel verletzte Führungskraft wird Ze Antonio mit Jeff Strasser das Innenverteidiger-Duo bilden. Richtung Offensive wird Köppel nicht handeln, zum einen „bin ich keine Freund von Wechseln”, zum anderen gäbe es nicht so viele Gründe.

Denkbar ist allerdings, dass der torgefährliche Ex-Freialdenhovener Bekim Kastrati aus der U23 als Sturm-Alternative auf der Bank Platz nimmt.

Kein Wiedersehen mit Ex-Trainer Holger Fach wird Ivo Ulich, 30, feiern, der ab sofort ein Fall für die Rubrik „Einmal Borusse, immer Borusse” sein wird.

Der Tscheche kickt ab sofort für Vissel Kobe; zunächst bis Ende Januar 2006, dann können die Japaner eine Option ziehen.