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Aachen: Köpi-Cup: Teveren qualifiziert sich gegen Freialdenhoven

Aachen : Köpi-Cup: Teveren qualifiziert sich gegen Freialdenhoven

Alles hatte nach einem klaren Durchmarsch von Borussia Freialdenhoven ausgesehen, doch im letzten Spiel fand der Mittelrheinligist überraschend in Liga-Kollege Germania Teveren seinen Meister.

8:2 siegten die Germanen und qualifizierten sich mit sieben Zählern als zweites Team für das Halbfinale des Köpi-Cups.

„Wir wollten unseren Fans eigentlich zum Abschluss nur noch ein gutes Spiel zeigen, hatten gar nicht mehr ans Halbfinale gedacht”, war Teverens Co-Trainer Dieter Dulewicz nach dem deutlichen Sieg gegen die Borussia einigermaßen sprachlos.

„Wir sind schnell in Führung gegangen, und dann lief es auf einmal. Dass es aber so gut laufen würde, hätten wir nie gedacht.” Nur gegen Landesligist Westwacht Aachen hatten die Germanen in der Schlussminute noch ein Remis hinnehmen müssen.

Riesig Spaß machte aber der vermeintliche „Underdog” SV Kohlscheid, der in der Kreisliga A noch mit dem Aufstieg liebäugelt und sich durch den Sieg im Kreispokal für den Köpi-Cup qualifizierte.

„Das war ein tolles Erlebnis für uns, und ein Drei-Klassen-Unterschied gegen Freialdenhoven oder Teveren war sicher nicht zu sehen”, schwankte SV-Coach Maurice Baur zwischen Freude und Enttäuschung. Die drei Niederlagen taten der guten Stimmung des Anhangs, der jedes Tor laut bejubelte, keinen Abbruch.

„Das war nicht so deutlich, wie das Ergebnis es aussagt. Am Anfang hat Kohlscheid gut mitgehalten”, nötigte der unterklassige Klub Winnie Hannes Respekt ab, auch wenn Freialdenhoven letztlich problemlos mit 7:2 gewann. „Wenn ein unterklassiger Klub zurück liegt und aufmachen muss, dann hat er in der Halle meist keine Chance mehr.”