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Stuttgart: Köln verdirbt dem Maestro das Heimdebüt

Stuttgart : Köln verdirbt dem Maestro das Heimdebüt

Mit dem 3:2 (1:0)-Erfolg beim hoch eingeschätzten VfB Stuttgart hat der Bundesliga-Aufsteiger seinen zweiten Sieg gelandet und einen Traumstart in die Saison hingelegt.

Und nicht nur von den reinen Zahlen her, sondern eine Stunde lang war der Auftritt des 1. FC Köln bei der ersten Heimaufführung des schwäbischen Hoffnungsträgers Giovanni Trapattoni auch erstklassig. Nur am Ende wackelten die Gäste.

Die 3000 mitgereisten FC-Fans unter den 49.000 Zuschauern feierten die mutige Vorstellung der Gäste, die Schwaben waren frustriert. Worüber bei den Trainern Einigkeit herrschte, war, dass Köln der verdiente Sieger war.

Offenbar hatte Trainer Uwe Rapolder die richtige Ansprache gefunden, um das Heimdebüt des Giovanni Trapattoni nicht zum VfB-Schaulaufen zu gestalten, was der Schwaben-Anhang erwartet hatte. Denn die Kölner traten in einem lupenreinen 3-4-3-Sytsem an und kamen von der ersten Sekunde an auf Betriebstemperatur.

Ein toller Pass von Kapitän Lukas Podolski auf Christian Springer, der spielte von links quer auf Markus Feulner, der zum 1:0 traf(11.). In der 35. Minute soll Matip Stuttgarts Stürmerstar Jon Dahl Tomasson im Strafraum umgestoßen haben. Doch den schwach getretenen Elfmeter von Silvio Meissner hielt Stefan Wessels. Der FC ließ sich nicht von seiner Linie abbringen.

Statt der erwarteten VfB-Dominanz schlug Köln unglaublich cool zu. Die Stadionuhr zeigte die 47. Minute, als die Kugel über Feulner und Podolski bei Albert Streit landete, der zum 2:0 einschoss. Der Mann, der sich im Training einen dreifachen Jochbeinbruch zugezogen hat, ohne Maske spielte und heute an seiner Verletzung operiert wird, legte noch einen drauf. 3:0 nach 54 Minuten, der Treffer war der Lohn für eine starke Leistung.

Aber der FC brachte die Sache nicht konsequent zu Ende. Zwei Unachtsamkeiten machten die Sache noch einmal spannend. Marco Streller (58.) und Christian Tiffert (70.) brachten den VfB mit zwei Treffern zurück ins Spiel.