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Köln: Jetzt gehts für den Geißbock um die Wurst

Köln : Jetzt gehts für den Geißbock um die Wurst

Phänomen 1. FC Köln: 500 Fans scharten sich am Donnerstag um den Trainingsplatz am Geißbockheim. Laut und deutlich gibt Cheftrainer Hanspeter Latour seine Anweisungen.

Christian Lell und der von Stuttgart ausgeliehene Marco Streller, der nächste Saison höchstwahrscheinlich zum VfB zurückkehrt, bilden im Training ein mögliches Duo, Markus Feulner als Zuspieler für Patrick Helmes ein zweite, das im Abstiegsderby gegen den MSV Duisburg zur Verfügung steht.

Ein brisantes Duell steht bevor im RheinEnergieStadion. Der Verlierer ist endgültig weg vom Fleischtopf Bundesliga. Zudem verlor Duisburg Ex-Trainer Norbert Meier im Hinspiel nach seiner unsäglichen Kopfnuss-Attacke gegen Kölns Albert Streit den Arbeitsplatz. Latour will mit einer offensiven Ausrichtung den Geißböcken das Fünkchen Hoffnung erhalten. „In einem Heimspiel gilt es abzuwägen, wie weit man das Spiel in die gegnerische Hälfte verlegen kann, um Druck auf das Tor auszulösen, ohne naiv zu spielen”, sagte Latour. Und: „Wir werden schon offensiv nach vorne spielen. Die Aufgabe gegen Duisburg ist happig. Aber die Moral ist groß.”