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Kaiserslautern: In der Ruhe soll die Kraft liegen

Kaiserslautern : In der Ruhe soll die Kraft liegen

„Da haben wir noch eine Rechnung offen”, sagt Mustafa Dogan. „Und ich habe auch nicht die besten Erinnerungen an dieses Spiel.”

Das Gesicht des FC-Manndeckers verfinstert sich, wenn er an den 9. August 2003 zurückdenkt. Denn bei der 1:2-Niederlage am 2. Bundesliga-Spieltag gegen den 1. FC Kaiserslautern verlor Köln nicht nur unglücklich, sondern Dogan zog sich eine Außenband- und Sprunggelenkverletzung zu, die ihn rund drei Monate lang außer Gefecht setzte.

In der Pfalz wird Trainer Marcel Koller mit großer Wahrscheinlichkeit die Elf auflaufen lassen, die zum Rückrundenstart 1:0 gegen Mönchengladbach gewonnen hat. Fünfmal in Folge ungeschlagen - das provoziert geradezu Selbstvertrauen. So soll das erneute Abrutschen auf einen Abstiegsrang verhindert werden. Koller: „Wenn du über dem Strich stehst, ist es wichtig, auch über dem Strich zu bleiben.” Wobei ein gravierende Mangel aus der Partie gegen die Gladbacher abgestellt werden soll. „Das war ein grundsätzliches Problem der Ruhe, wie waren einfach zu hektisch.”

Personell wird sich im Kader nichts ändern. Vladan Grujic, erst am Wochenende von Borac Banja Luka gekommen, wird nur auf der Tribüne sitzen, „um ein bisschen Bundesligaluft zu schnuppern”. Sein Debüt soll der bosnische Mittelfeldspieler also im nächsten Heimspiel gegen Schalke 04 geben.