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Jena: Im grauen Alltag der 2. Liga angekommen

Jena : Im grauen Alltag der 2. Liga angekommen

Der Höhenflug des Bundesliga-Absteigers 1. FC Köln ist schon am dritten Spieltag gestoppt worden, die „Geißböcke” sind in den Niederungen der 2. Liga angekommen.

Die Mannschaft von Cheftrainer Hanspeter Latour unterlag am Freitagabend Aufsteiger Carl Zeiss Jena mit 2:3 (2:2) und verlor die Tabellenführung an den Karlsruher SC, der gleichzeitig in Offenbach mit 1:0 gewann.

Matchwinner war Jenas Schlitte, der zunächst die Führung für die Hausherren erzielte (2.) und nach 68 Minuten den Endstand herstellte. Für Köln glich Helmes per Foulelfmeter aus (12.), ehe er den FC in Führung brachte (22.), die Werner aber bereits zwei Minuten später wieder egalisierte.

Nach der kampfbetonten Partie, in der Jena keinerlei Respekt vor dem Liga-Favoriten zeigte, stellte Kölns zweifacher Torschütze Patrick Helmes selbstkritisch fest: „Wir haben ganz dumme Gegentore kassiert. Für uns zählen keine Entschuldigungen. Jetzt sehen wir, dass der sofortige Wiederaufstieg kein Selbstläufer ist.”

Sein Chef Hanspeter Latour hatte ein „sehr intensives Spiel gesehen, in dem meine Mannschaft insgesamt zu fehlerhaft war - vor allem in der Hintermannschaft.”

Der Schweizer haderte auch mit dem eingewechselten Gambino, der zwei Minuten vor dem Abpfiff eine Kölner Großchance kläglich vergab, als er alleine vor Jenas Keeper Person auftauchte und am Tor vorbei schoss. Zuvor hatten vor allem schon Cullmann (7.) und Helmes (11. und 59.) gute Kölner Möglichkeiten ausgelassen.

Jena wirkte von Beginn an frecher. Die Gastgeber störten die „Geißböcke” sehr früh, womit die Kölner überhaupt nicht klar kamen. Zudem hatte die Mannschaft um Kapitän Carsten Cullmann auf regennassem Boden Probleme mit der Spieleröffnung und ist nach zwei Siegen im grauen Alltag der 2. Liga angekommen.