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Köln: Helmes lässt Köln wieder träumen

Köln : Helmes lässt Köln wieder träumen

Und das mitten in der Fastenzeit: Als der 1. FC Köln seinen ersten Heimsieg seit mehr als 200 Tagen unter Dach und Fach hatte, dröhnte bekanntes kölsches Liedgut aus den Lautsprechern, das die Fangemeinde nur zu gerne mitgröhlte: „Kööööölle alaaf, alaaf - Kölle alaaf”.

Dabei waren es gerade einmal die letzten 20 Minuten gewesen, in denen die Berufsfußballer vom Rhein ihren Job gegen den VfL Wolfsburg mit dem notwendigen Ernst verrichtet hatten.

Kölns Trainer Hanspeter Latour behielt die Realität im Blick, redete das 3:0 nicht schöner, als es war: „Wir haben nicht grandios gespielt, sieht man von den letzten 15 bis 20 Minuten ab. Wir hatten heute das Glück auf unserer Seite, was uns sonst fehlte.” Zumal Wolfsburg Marian Hristov nach 63. Minuten nur den Pfosten getroffen hatte. Ein 0:1 hätte Köln wohl in den Abgrund stürzen lassen.

Immerhin: Selbstbewusstsein getankt haben sie mit diesem Sieg, die Fast-Absteiger. Epstein: „Vielleicht starten wir jetzt eine kleine Serie.” Helmes blieb auch auf dem harten Boden: „Wir haben nur noch eine Chance, wenn wir auf Schalke etwas holen.” So sprießt es denn weiter, das zarte Pflänzchen namens Hoffnung. Auch deshalb, weil die Keller-Konkurrenten Federn ließen.