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Mönchengladbach: Große Fußballwelt in Gladbach

Mönchengladbach : Große Fußballwelt in Gladbach

Auf internationale Pflichtspiele muss Borussia Mönchengladbach mindestens noch ein Jahr warten. In Freundschaft aber werden sich die Kicker schon am 30. Juli mit renommierten Klubs messen können.

Der Anlass: An diesem Freitag feiert der Fußball-Bundesligist die Eröffnung seines neuen Stadions im Borussen-Park. Sportliche Gäste für ein Blitzturnier sind Bayern München und AS Monaco. Gespielt wird jeweils einmal 45 Minuten.

„Über die Bayern freue ich mich ganz persönlich. Es gibt keinen, mit dem wir es so eng zu tun hatten”, erklärt Sportdirektor Christian Hochstätter die Einladung an den ehemaligen Edel-Rivalen, „mit dem wir damals auch zusammen aufgestiegen sind.”

Familienfest

Die Augenhöhe mit den Münchnern ist verloren, das neue Stadion soll mit dazu beitragen, dass das Schielen auf höhere Tabellen-Ränge weniger steil ausfällt.

Dazu passt Gegner Nummer 2, der sogar noch die Nummer 1 in Europa werden kann: AS Monaco, Champions-League-Finalist und 1996 letzter Gegner der Borussia im UEFA-Pokal. „Ich durfte damals dabei sein und hoffe, dass die Monegassen als Champion-League-Sieger kommen”, sagt Ex-Profi Hochstätter.

Zwei Tage später, am 1. August, folgt die offizielle Saisoneröffnung, traditionell als Familienfest mit buntem Rahmenprogramm und Autogrammstunden der Borussen-Profis ausgerichtet. Dafür ist der Eintritt frei.

Der freie Vorverkauf für die offizielle Eröffnungsfeier startet am 10. Juli. Die Eintrittspreise orientieren sich am den Bundesliga-Tickets. In die Saison startet Gladbach mit einem Auswärtsspiel.

Das neue Stadion soll die Einnahme-Seite des Klubs verbessern, damit endlich auch in „Beine” investiert werden kann. Derzeit muss sich Gladbach mit einem Gewinn von 300.000 Euro im Geschäftsjahr 2003 begnügen.

Diese positive Zahl wurde am Montag auf der Mitgliederversammlung bekanntgegeben. Gleichzeitig wurde Norbert Bocks, Direktor der Aachener Commerzbank, in den Aufsichtsrat wiedergewählt.

Verstärkungen zu „angeln” ist kein leichtes Unterfangen für Christian Hochstätter. Neben dem Nürnberger Darius Kampa, dessen Verpflichtung nur noch nicht verkündet wird, muss er noch einen weiteren Torhüter, einen Spieler für die linke Abwehr-Seite und einen zentralen Stürmer „kaufen”.

Den Schweizer Andre Muff (23) hat Hochstätter zusätzlich im Visier. Doch der Stürmer vom FC Basel gehört nicht zu der notwendigen Kategorie mit der „10-bis-12- Tore-Garantie”.

Das Programm der Eröffnungsfeiern