Glossiert: Gladbach verpasst Traum-Transfer...

Glossiert: Gladbach verpasst Traum-Transfer...

Borussia Mönchengladbach hat einen Traum-Transfer verpasst. Wie jetzt bekannt wurde, hat der Fußball-Bundesligist in Abstiegsnöten geradzu fahrlässig versäumt, sich mittelfristig unter die Top-Klubs in Deutschland, wenn nicht europaweit zu platzieren.

Bevor sich Horst Köppel zum Präsidentschaftskandidaten der Revolutionspartei „Initiative Borussia” emporschwang, machte der ehemalige Profi und Trainer seinem Herzensklub ein fantastisches Angebot, das seine sportliche Kompetenz auf Dauer (vermutlich ein Leben lang) bei der Borussia (die vom Niederrhein) installiert hätte.

Er gestand den Verantwortlichen das Interesse der Oppositionsgruppe an seiner Person. Da Köppel aber einer der vielen Menschen mit der Raute im Herzen ist, wäre ihm eine Beschäftigung beim Traditionsklub lieber gewesen.

Er hatte auch konkrete Vorstellungen: die Chefscout-Position sah er als eine für ihn adäquate an. Dieser ebenso geniale wie selbstlose Plan scheiterte allerdings an der Ignoranz der Borussia-Verantwortlichen. Und so musste sich Horst Köppel schweren Herzens mit all seiner brachliegenden Kompetenz wie sein baldiger Mit-Kompetenzler Stefan Effenberg für die „Initiative Borussia” entscheiden.

Borussia hat den Schlüssel zum Erfolg weggeworfen und vertraut unverständlicher Weise lieber weiterhin auf den Weltmeister von 1974, Rainer Bonhof, ehemaliger Scout von Chelsea, und Max Eberl, der Marko Marin und Marco Reus entdeckte. Damit ist der Beweis angetreten, dass wie die „Initiative” glaubt , Borussia wirklich nur wie ein Karnickelzuchtverein geführt wird.