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Mönchengladbach: Gladbachs neues Quartett wird bald präsentiert

Mönchengladbach : Gladbachs neues Quartett wird bald präsentiert

Der Nebel lichtet sich langsam: Max Eberl scheint es doch gelungen zu sein, Wunsch-Torhüter Logan Bailly von RC Genk loszueisen.

Die Belgier hatten ursprünglich drei Millionen Euro für den Mann gefordert, der am 27. Dezember 23 wird (Vertrag bis Juni 2011). Zuviel für Borussia Mönchengladbach und ihren Sportdirektor. Doch irgendwo wird man sich getroffen haben - geldmäßig. Letztes Indiz: Beim 0:2 am Freitagabend in Anderlecht nahm der Keeper ausgiebig Abschied von den Fans.

Auch der Transfer von Tomas Galasek wird wohl heute als perfekt verkündet werden. Möglicherweise zusammen mit dem von Paul Stalteri (Tottenham Hotspurs). Beide dürften die Schatulle von „Finanzminister” Stephan Schippers wenig belastet haben. Routinier Stalteri (31) hat obendrein den Vorteil, dass er auf beiden Abwehrseiten der Viererkette spielen kann.

Rechts könnte er Harakiri-Spieler Steve Gohouri ersetzen. Links ist seine Leib-und-Magen-Position, allerdings hat Trainer Hans Meyer mit Filip Daems noch immer einen sprint- und schussstarken Spezialisten in der Hinterhand, wenn für den Belgier ein adäquater Ersatz in der Innenverteidigung gefunden wird.

Das wird nicht der Lütticher Oguchi Onyewu sein. Doch auch für den neuen Transfer wird Borussia einiges berappen müssen.

Vier Neue, drei „Alte” sind mit Sascha Rösler, Sharbel Touma und Soumaila Coulibaly bereits aus dem Kader gepurzelt. Jetzt werden sich Marcel Ndjeng, Alexander Voigts und Sebastian Svärd nach einem neuen Arbeitgeber umschauen müssen, wenn sie nicht ihre Verträge aussitzen wollen.

Linksverteidiger Christian Dorda wird für sein bisher gezeigte Leistungen mit einem Profi-Vertrag belohnt. Der 20-Jährige hat sich bis zum Sommer 2011 an den Klub gebunden und letztlich damit Oldie Voigt aus dem Kader purzeln lassen.