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Mönchengladbach: Gladbach: Ewald Lienen verstärkt die Abwehr

Mönchengladbach : Gladbach: Ewald Lienen verstärkt die Abwehr

Ansichtssache: „Freiburg hat seit mehreren Jahren eine gute Erstliga-Mannschaft, die zwischendurch nur mal abgestiegen ist.”

Ewald Lienen mag den Sportclub partout nicht in die Rubrik „Aufsteiger in die Bundesliga” einordnen.

Und es ist mehr als das allwöchentliche Starkreden eines Gegners durch den Mönchengladbacher Trainer, „ich habe großen Respekt vor dem, was dort in den letzten Jahren geleistet worden ist.”

Der Ball ist der Freund aller Freiburger, „und deshalb müssen wir es schaffen, in die Zweikämpfe zu kommen”, fordert Lienen von den elf Akteuren der Anfangsformation, die beim vierten Saison-Auftritt auch zum viertenmal neu zusammengemixt werden.

Joris van Hout oder Morten Skoubo dürften im Vergleich zur Vorwoche einem Mittelfeldspieler weichen (Igor Demo oder Pascal Ojigwe).

Denkbar ist auch, dass mit Vaclav Sverkos oder gar dem erstmals in dieser Spielzeit in den Kader berufenen Lawrence Aidoo ein Konterstürmer den Platz neben den wohl erneut gesetzten Marcel Ketelaer und Joonas Kolkka einnehmen wird.

Was nicht heißt, dass die Borussen den noch sieglosen „Aufsteiger” im Hurra-Stil attackieren wird. „Deckung verdoppeln”, verkündet Lienen, gegen dribbelstarke Spieler wie Iaschwili, Cairo, Tanko oder Coulibaly müsse immer „ein zweiter, dritter Mann” parat stehen.

Des Trainers Wunsch: „Auf dem großen Platz, der nur unwesentlich länger als breiter ist, eng zusammenstehen.”

Da von ihren Länderspieleinsätzen Torwart Jörg Stiel - „wir haben beim 0:2 gegen Frankreich gegen Außerirdische gespielt” -, Joonas Kolkka und Vaclav Sverkos (mit Tschechiens U21) unbeschadet so wie Jeff Strasser nur mit einem Pferdekuss zurückkehrten, musste neben Andreas Spann auch Peter van Houdt am Freitag bei der Abfahrt dem Borussen-Bus nachwinken.