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Köln: Gegen Wolfsburg müssen drei Punkte her

Köln : Gegen Wolfsburg müssen drei Punkte her

Die Vorgabe steht. Gegen den VfL Wolfsburg müssen am Samstag 15.30 Uhr) im RheinEnergie-Stadion die drei Punkte her, oder es folgen unruhige Tage beim 1. FC Köln.

Denn die Schonfrist für den Aufsteiger ist nach fünf Spieltagen abgelaufen. „Die Spieler haben die Zeichen der Zeit erkannt”, ist Trainer Friedhelm Funkel überzeugt.

„Wir haben unglaublich aggressiv trainiert, werden eine wesentlich bessere Leistung zeigen als bei 1860 München und wollen gegen Wolfsburg den zweiten Sieg.”

Noch bewertet FC-Manager Andreas Rettig die sportliche Situation unaufgeregt. „Jedes Spiel in der Bundesliga ist ein Schlüsselspiel, wenn man Aufsteiger ist”, stellt Rettig fest. Doch er weiß, was es bedeuten würde, wenns auch gegen Wolfsburg schief laufen würde. „Aber damit befasse ich mich erst, wenn es schief gegangen ist”, betont der Manager, „alles andere wäre doch Kaffeesatz-Leserei.”

Vor allem vor den Offensivkräften der Gäste haben die Kölner Respekt. Ob Spielmacher Andres DAlessandro oder die Stürmer Diego Fernando Klimowicz und Fernando Baiano - die Südamerika-Fraktion des VfL hat einiges zu bieten. „Da müssen wir in der Abwehr konsequent arbeiten und sehr dicht stehen”, glaubt Friedhelm Funkel, der allerdings nicht demütig zum Gegner aufblickt. „Die haben Bayern geschlagen, wir haben Dortmund geschlagen”, sagt Funkel. „Wolfsburg hat auch vor uns Respekt.” Ob das reicht?

Der FC wird jedenfalls offensiv ausgerichtet in diese Begegnung gehen. Wobei Funkel die Frage, wer neben Matthias Scherz und Andrej Voronin die dritte Spitze bilden wird, noch offen lässt. Der Trainer wird sich kurzfristig zwischen Marius Ebbers und Sebastian Helbig entscheiden.

Köln wird mit Trauerflor spielen. Wie der Klub mitteilte, verstarb Hans-Gerd König am Freitag im Alter von 74 Jahren. König war als Stadionsprecher über 35 Jahre lang die „Stimme von Müngersdorf”.