1. Sport
  2. Fußball
  3. Bundesliga

Köln: Friedhelm Funkel: „Wir steigen nicht ab”

Köln : Friedhelm Funkel: „Wir steigen nicht ab”

Die Gesetzmäßigkeiten des Geschäfts sind bekannt. Verliert der 1. FC Köln heute auch gegen Werder Bremen (die dann sechste Niederlage aus sieben Spielen), dürfte es trotz aller gegenteiliger Beteuerungen vorbei sein mit der Ruhe am Rhein.

„Wir steigen nicht ab, die Mannschaft wird sich gegen Bremen zerreißen”, ist Trainer Friedhelm Funkel sicher und betont zum wiederholten Mal: „Ich kann jetzt genauso ruhig arbeiten wie in den letzten 20 Monaten, weil die Verantwortlichen sehen, dass Mannschaft und Trainer eine Einheit sind. Die Moral ist intakt.”

Präsident Albert Caspers hofft wie alle beim FC am Samstag auf den zweiten Sieg, um der Trainerdiskussion keine Nahrung zu geben. Der Klubchef sagt aber auch: „Wir sind nicht blauäugig. Es wäre naiv zu sagen, es gebe keinen Grund zur Aufregung.”

Dass es langsam Zeit wird, wieder zu punkten, wird unverhohlen und unmissverständlich auch im Stadionmagazin „Geißbock-Echo” gefordert. Die Schlagzeile zum heutigen Spiel: „Verlieren (fast) verboten.” Dieses „fast” ist lediglich in winziger Schrift eingefügt.

Funkel weiß: „Wir dürfen nicht verlieren, sonst verlieren wir den Anschluss.” Das Wort „Angst” dürfe aber keine Rolle spielen. Er hofft auf Konstanz vor allem in der Abwehr (wieder mit Dogan): „Einige sind zu gierig und gehen zu hektisch zum Ball, lassen sich dann leicht mit einer Körpertäuschung ausspielen.”

Dann lobt er seine Mannschaft: „Wir haben diese Woche sehr gut trainiert. Ich hoffe, dass wir gegen Bremen endlich mal mindestens ein Tor mehr machen und uns selbst belohnen.”