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Mönchengladbach: Feurige Gladbacher?

Mönchengladbach : Feurige Gladbacher?

Vier Tage war es her, dass Borussia Mönchengladbach 0:2 beim Hamburger SV verloren hatte. Da entdeckte Sportdirektor Peter Pander in der Nachschau: „Das war unser bestes Auswärtsspiel. Schon eigenartig, wenn man so argumentieren muss ...”

Muss man, weil seine Borussia den Titel „schlechteste Auswärtsmannschaft, die wo gibt in der Liga” tapfer vor sich her trägt. Ein Sieg in zwei Jahren - und am Samstag nun in Leverkusen die xte Möglichkeit, dieses Brandmal loszuwerden.

Und dabei wird es auch wenig helfen, wenn man sechs Tage nach dem HSV-Trip sich die Niederlage so schön geredet hat, dass man ein gefühlter Gewinner ist. Nüchtern betrachtet konnte es sich die Doll-Elf leisten, in Halbzeit 2 den Gästen die Spielanteile zu überlassen - die honorierten diese Artigkeit ihrerseits mit dem Verzicht auf eine Torchance.

Gegen Bayer aber soll wieder einmal alles anders werden. Trainer Horst Köppel kennt erneut den Schlüssel zum Erfolg. „Wenn man die Dinge macht, die ich immer einfordere: Es geht um die Einstellung. Die Spieler müssen brennen.”

Torchancen herausspielen und gar auch noch zu treffen, wäre auch nicht schlecht. Zudem die Gastgeber durchweg genügend Feuerlöscher besitzen. Einer, der selbst Feuer bekommen hat, ist am Samstag wieder für Leverkusen aktiv: Andrej Voronin nimmt den Platz des gesperrten Tranquillo Barnetta ein, nachdem ihn Michael Skibbe wegen mangelnder Defensivarbeit zuletzt auf der Bank schmoren ließ.

Köppel greift auf den zuletzt gelbgesperrten Niels Oude Kamphuis auf der 6 zurück. Auch Peer Kluge ist wieder fit, Bo Svensson sitzt auf der Bank.