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Köln: Feulner will letzten Strohhalm erwischen

Köln : Feulner will letzten Strohhalm erwischen

Es war die „schwierigste Zeit” seiner Karriere, diese sechs Monate seit jenem 10. Oktober 2005, als sich Markus Feulner im Trainingslager einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie zuzog.

Seither war er dazu verdammt, dem Sturzflug des 1. FC Köln tatenlos zusehen zu müssen wie ein Zwangsausgesperrter.

Und nun, nach seinem gelungenen 45-Minuten-Comeback mit Torerfolg beim 2:2 in München gegen die Bayern, da alle rund um das Geißbockheim und das schmucke RheinEnergieStadion in Sachen Erstklassigkeit nach dem allerallerletzten Strohhalm namens VfL Wolfsburg greifen, will Feulner seinen Beitrag leisten, dass die „Geißböcke” ihn auch erwischen, diesen Strohhalm.

„Ohne fremde Hilfe ist der Klassenerhalt kaum noch zu schaffen”, weiß der 24-Jährige. „Aber um die Minimalchance zu nutzen, müssen Samstag drei Punkte her. Und es muss eine Serie folgen. Dann haben wir vielleicht doch noch das Glück.”