1. Sport
  2. Fußball
  3. Bundesliga

Köln: FC zieht aus, um den BVB zu ärgern

Köln : FC zieht aus, um den BVB zu ärgern

Der 1. FC Köln zwischen Hoffen und Bangen: Gut gespielt, dreimal verloren und jetzt kommt am Samstag (15.30 Uhr) Borussia Dortmund zum Aufsteiger.

Da ändert Trainer Friedhelm Funkel zumindest im Vorfeld seinen Stil: „Diesmal werde ich vorher nichts zu Personal und Taktik sagen.”

Welches ist ein geeignetes Rezept, um nicht wieder in Schönheit unterzugehen? „Mit Einsatz, Aggressivität, Cleverness und Abgebrühtheit wollen wir versuchen, diese Mannschaft zu stoppen”, bemüht Funkel Allgemeinplätze.

„Dass Dortmund spielerisch stärker ist als wir, wissen wir auch. Aber die Spielfreude der Borussen für 90 Minuten einzudämmen, ist das Ziel.”

Der Kölner Übungsleiter atmete auf, als sich die Nationalspieler des FC unverletzt von ihren Länderspieleinsätzen zurück gemeldet hatten.

Andrey Voronin verlor mit der Ukraine 0:2 gegen Rumänien, Tomasz Klos wirkte bei Polens 2:1 in Estland mit. „Beide spielten wie verabredet nur eine Halbzeit und sind fit”, so Funkel.

Nun laufen beim Gegner Rosicky, Koller, Amoroso - „Spieler, die ich auch gerne hätte”, meint Funkel. „Wir müssen hellwach sein.”

Die Gelbsperre von Marius Ebbers könnte ihn zu einem Systemwechsel bewegen. Und auch da hat er drei Möglichkeiten.

Zum einen könnten zwei 4-er-Ketten in Abwehr und Mittelfeld spielen, zum anderen hat der Trainer die Möglichkeit, einen echten Libero (Thomas Cichon) und zwei Manndeckern (Tomasz Klos, Oliver Schröder) oder gar ein 3-5-2-System aufzubieten.

In jedem Fall ist davon auszugehen, dass Alex Voigt für den Rotgesperrten Jörg Heinrich spielen wird.

Und ein ausgeliehener Borusse steht vor einer großen Aufgabe: Ausgerechnet Florian Kringe, nur mühsam in die Saison gestartet, wird sich möglicherweise intensiv um BVB-Spielmacher Rosicky kümmern (müssen).