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Winterthur: FC will Yakin nicht „um jeden Preis”

Winterthur : FC will Yakin nicht „um jeden Preis”

Übertriebene Begeisterung ließ sich nicht im Gesicht des jungen Mannes mit dem Sonnenhütchen ablesen. Und das, obwohl ihm eine hübsche junge Dame Händchen hielt.

Murat Yakin aber hatte auf der Tribüne in Winterthur wohl andere Dinge im Sinn. Der (Noch-)Abwehrchef des FC Basel möchte nur allzu gerne nach Köln, der FC den 30-Jährigen auch gerne holen.

Doch alles hängt freilich vom Geld ab. Yakin soll mehr kosten (1,2 Millionen Euro, nicht Fränkli), als der FC geben will.

„Er wäre der kopfballstarke Innenverteidiger, den wir noch suchen. Ich hoffe, dass wir eine zeitnahe Lösung finden”, sagt FC-Manager Andreas Rettig. Der Macher sagen aber auch: „Wir holen ihn nicht um jeden Preis. Es gibt Alternativen.”

Yakin und Freundin Anja sahen indes im ersten ernsten FC-Test zwei sehr unterschiedliche Halbzeiten des Bundesliga-Rückkehrers.

Vor der Pause dominierten die Schweizer und offenbarten dabei überdeutlich, warum Köln noch nach einem routinierten Defensivstrategen fahndet. Beim frühen 1:0 durch Chihab (5.)

Nach einer Ecke konnte der Schütze unbelästigt einnicken. Vor dem 2:0 durch Salatic (26.) griff Keeper Alex Bade nach einem hohen Freistoß daneben.

Als Rapolder zur Pause bis auf Christian Lell komplett wechselte, lief es runder. Attila Tököli (60.) und Markus Feulner (77.) trafen zum verdienten 2:2 gegen die Eidgenossen, deren Saison in zwei Wochen beginnt.

Sorgen bereitet Imre Sabics. Der Neue aus Stuttgart hat große Probleme mit der Bauchmuskulatur und reist am Montag zum Spezialisten Dr. Klein nach Zürich.